Apfelbaum am Schullandheims Harzrigi gepflanzt

Schülerinnen und Schüler der Grundschule Gispersleben haben am Dienstagvormittag einen Apfelbaum auf der Streuobstwiese des Schullandheims Harzrigi gepflanzt.

Die Pflanzung ist Teil der Pflanzaktion "Ein Kind - Ein Baum" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. Sie stellt Bäume und Sträucher kostenlos zur Verfügung. Das Pflanzen von Bäumen hat im Schullandheim eine langjährige Tradition. Sie soll die Kinder, die hier eine erlebnisreiche Zeit verbringen, mit der Bedeutung von Bäumen im Kreislauf von Mensch und Natur vertraut machen.

Gerd Ulm, der Steuobstpädagoge, berichtet den kleinen Gästen und ihren Lehrern von der Vielseitigkeit der Apfelsorten und gibt nützliche Tipps vom Pflanzen des jungen Apfelbaums. Für Schullandheimleiter Heinz Bornemann kommt die diesjährige Pflanzaktion der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald auch passend, denn die Stürme der zurückliegenden Monaten haben an den Bäumen auf der großen Streuobstwiese Schäden angerichtet. Nachpflanzungen sind also willkommen. Letztlich sind die Bäume wichtigster Bestandteil des einmaligen Apfel-Projektes in Harzrigi.

Im Herbst werden die Bäume solch alter Sorten wie Gravensteiner, Kaiser Wilhelm oder Boskop geschüttelt, die Äpfel aufgelesen, gewaschen, geviertelt, gemahlen sowie zu supersüßem und supergesundem Apfelsaft gepresst oder zu Apfelchips verarbeitet. Bereits gepflanzt oder noch zu pflanzen sind neben den Obstbäumen auch Sträucher der Stachelbeere oder der Johannisbeere, mit denen die sogenannte Naschhecke in Harzrigi ergänzt und erweitert werden soll.

Den Kindern aus Gispersleben wie auch den Schülerinnen und Schülern der Sprachheilschule Halle, die bereits in der vergangenen Woche Bäume pflanzten, hat die Aktion riesigen Spaß bereitet und viel gelernt haben sie auch noch.

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