Erstsemester spielen mit vier Orten

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Weimar  Einführungskurszeigt seine Ergebnisse

In einer öffentlichen Performance mit dem Titel „Lichtschattenspiel“ stellen die Erstsemester-Studenten der Fakultät Architektur und Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar am morgigen Donnerstag die Ergebnisse ihres Einführungskurses vor. „Dass sich die Architekturstudierenden zum Beginn ihres Studiums zeichnerisch und darstellerisch auf ihren Studienort einstimmen, hat eine lange Tradition an unserer Universität“, sagt der Dekan der Fakultät, Prof. Bernd Rudolf. Die Gruppenperformance reflektiere die Experimentierfreude der historischen Bauhausbühne und knüpfe „an die Idee des Bauhaus-Vorkurses von Johannes Itten an“.

Der Vorkurs findet in diesem Jahr erstmals in Zusammenarbeit der Studiengänge Architektur und Urbanistik statt. Zehn Tage lang befassen sich rund 100 Neuzugänge aus dem Bachelor Architektur und dem Bachelor Urbanistik mit vier Orten, die am Rand von Bauhauspfaden liegen: das Tempelherrenhaus im Ilmpark, das Haus am Horn, die Kunsthalle Harry Graf Kessler und die Feiningerkirche in Gelmeroda. Deren Bedeutung arbeiten sie mittels Licht- und Schattenwurf heraus.

„Lichtschattenspiel“, Donners-tag, 19. Oktober, 15 Uhr, Audimax der Universität (Steubenstr. 6), Eintritt frei