Großer Umzug zur 656. Heimensteiner Kirmes in Heiligenstadt

Heiligenstadt  Viele Gäste bestaunen in Heiligenstadt die historischen Bilder und schmunzeln über aktuelle Themen, die aufs Korn genommen werden.

Mit einem großen Umzug krönten die Heimensteiner ihre 656. Kirmes. 37 Bilder konnten diesmal beim traditionellen Umzug am Pfingstmontag durch die obere Altstadt bestaunt werden, den Jannis Müller mit dem alten handgemalten Heimensteiner Schild anführte.

Mit einem großen Umzug krönten die Heimensteiner ihre 656. Kirmes. 37 Bilder konnten diesmal beim traditionellen Umzug am Pfingstmontag durch die obere Altstadt bestaunt werden, den Jannis Müller mit dem alten handgemalten Heimensteiner Schild anführte.

Foto: Sigrid Aschoff

Mit einem großen Umzug, Festgottesdienst und Tanz krönten die Heimen-steiner ihre 656. Kirmes, die Pfingsten mit vielen Gästen gefeiert wurde. Ordentlich ins Zeug gelegt hatten sich die Herren vom Heimensteiner Männer- und Burschenverein 1932, die nicht nur Organisationstalent bewiesen, sondern auch mit einem mit Grün und Eiergirlanden herausgeputzten Festgelände aufwarteten.

37 Bilder konnten diesmal beim traditionellen Umzug am Pfingstmontag durch die obere Altstadt bestaunt werden, den Jannis Müller mit dem alten handgemalten Heimensteiner Schild anführte. Bundes- und Landtagsabgeordnete, Landrat, Bürgermeister und Altbürgermeister gaben sich die Ehre und wurden per Kutsche chauffiert, ebenso wie das aktuelle Platzmeisterpaar Marco Hartleib und Annett Mock. Ehre gebührte auch dem goldenen Platzmeister von 1969 Karl Sittel. Eingereiht in den Zug hatten sich zudem Gäste aus Witzenhausen, die Uderaner Ossenritter, die dieses Jahr 100 Jahre Kirmesverein feiern, Musikanten, die Schützen oder die Märchenfiguren Schneeweißchen und Rosenrot. Nur der Bär fehlte, der sei im Urlaub, hieß es. Nicht fehlen durfte derweil das Modell der Klauskirche, das renoviert worden sei, wie Moderator Hermann Ludolph betonte. Und wie schön Tradition sein kann, zeigten Kinder in Tracht mit Blumen und Bögen. Bunte Farbtupfer waren die Eichsfelder Ritterschaft oder Cowboys und Indianer von der Eichbach-Ranch. Aufs Korn genommen wurde auch so manches, so Donald Trump, der als Lügenbaron seinen Platz auf einer großen Kugel bekam. Der Umgestaltung des Freibades nahmen sich die Heimensteiner auf ihre Weise an, und zwar mit einem funktionstüchtigen Modell samt kleinem, nachhaltigen Wasserlauf. Zum Nachdenken regte der Nachbau eines Mauerabschnitts an.

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