Heimkommen aus allen Himmelsrichtungen

Bad Langensalza  Es hat Tradition, das Basketball-Turnier der einstigen Bad Langensalzaer Matadoren. Inzwischen hat ihr – auf Spaß am Sport angelegtes – Turnier eine zweistellige Zahl an Auflagen erreicht.

Die Mannschaft Sumurai gewann das Turnier der einstigen Basketballer.  

Die Mannschaft Sumurai gewann das Turnier der einstigen Basketballer.  

Foto: Patrick Kosiol

Es hat Tradition, das Basketball-Turnier der einstigen Bad Langensalzaer Matadoren. Inzwischen hat ihr – trotz allen Ehrgeizes auf Spaß am Sport angelegtes – Turnier eine zweistellige Zahl an Auflagen erreicht.

„Ich bin stolz: Es waren eigentlich alle da, die vor knapp 20 Jahren in meiner Mannschaft gespielt haben“, sagt Organisator Hardy Krause. Der harte Kern sind die ehemaligen Mannschaftskollegen der BL – der Bad-Langensalzaer-Flyers. Die meisten sind nur zu Weihnachten in Bad Langensalza. Dazu kommen Gäste aus der Region.

Die Mannschaft „Sumurai“ setzte sich erst in der Verlängerung des Finals durch, was für die Spannung in diesem Turnier spricht. Zweiter wurden die „Kryers“, dahinter verbirgt sich eine Kombination aus Krauses und Flyers. Die Ränge 3 und 4 gingen an „Small Ball“ und die „Mühlhäuser Flyers“ vor den Kickboxern der BL Sharks.

Achtjähriger Junge beweist viel Talent

Darüber hinaus wurden die Besten an der Freiwurf-Linie ermittelt und die Treffsichersten aus der Distanz. Sieger wurden bei den Freiwürfen Torsten Lenk, aus der Distanz war Matthias Meyer der Treffsicherste. Die Krauseschen Sportgene scheint der achtjährige Oliver geerbt zu haben, er wurde von der Freiwurflinie Zweiter, hatte allerdings auch einen Meter weniger an Distanz zu überwinden.

„Das war schon extrem begeisternd“, meint Hardy Krause über seinen Neffe, den Sohn des einstigen Weitsprung-Asses Konstantin Krause.

Die rund 40 Spieler der fünf Mannschaften kommen mittlerweile bei Weitem nicht mehr nur aus Thüringen angereist: Patrick Kusiol hat ein Jahrzehnt in Shanghai gelebt, seit sieben Jahren ist auch Patrick Köllmer in China zu Hause, Christian Rost in Norwegen.

Die Sieger: Tobias Uth, Chris Haar, Jan Senge, Tobias Giese, Patrick Kosiol, Patrick Köllmer

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