Kasseler Landstraße in Nordhausen wird saniert und deshalb halbseitig gesperrt

| Lesedauer: 2 Minuten
Die Straßenschäden auf der Kasseler Landstraße von Nordhausen sind schon enorm.

Die Straßenschäden auf der Kasseler Landstraße von Nordhausen sind schon enorm.

Foto: Kristin Müller

Nordhausen.  Reparaturarbeiten starten am 25. Oktober. Autofahrer müssen sich bis Mitte Dezember auf Umleitungen einstellen,

Ab dem 25. Oktober bis voraussichtlich 17. Dezember soll die Fahrbahndecke der Kasseler Landstraße vom Ortseingang bis zur Brücke über die Salza saniert werden, kündigt Rathaussprecher Lutz Fischer an. Dazu werde die Straße in verschiedenen Bauabschnitten jeweils halbseitig gesperrt.

Stadteinwärts könne der Verkehr wie gewohnt einspurig fließen. Stadtauswärts werde der Verkehr über die Hesseröder Landstraße nach Hesserode geleitet. Von dort aus könne dieser über die Kleinwerther Straße zur L 3080 (Werther, Wipperdorf) oder über Kleinwechsungen auf die A 38 oder B 243 fließen.

Die Einmündungen der Osteröder Landstraße und des Darrweges in die Kasseler Landstraße sollen ebenfalls erneuert werden und seien daher je nach Bauabschnitt nicht befahrbar.

Für die Deckensanierung der Landesstraße sei eine umfangreiche Verkehrs-und Umleitungsführung erforderlich. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgewiesene Umleitungsbeschilderung zu beachten und gegebenenfalls auch die Umleitungsempfehlung über die A 38 zu nutzen.

Bereits seit dem 11. Oktober laufen die vorbereitenden Maßnahmen zur Herstellung der Anbindung von der Hesseröder Straße auf die Osteröder Landstraße.

Mit mehr als 18.000 Fahrzeugen täglich ist die Kasseler Landstraße eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen von Nordhausen und hat als L 3080 zusammen mit der Anschlussstelle der Autobahn A 38 auch eine hohe Priorität für den überörtlichen Verkehr. Seit Jahren befindet sich die Straße im Abschnitt zwischen „An der Salza“ und dem Abzweig nach Hesserode inklusive der Rampe zum Darrweg in einem schlechten Zustand. Die Stadt war jedoch in den vergangenen zehn Jahren finanziell nicht in der Lage, die etwa 9000 Quadratmeter in geeigneter Weise zu sanieren.

Für die Baumaßnahme habe die Stadt deshalb für das Jahr 2021 beim Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr Fördermittel nach der Richtlinie zur Förderung von kommunaler Verkehrsinfrastruktur beantragt und sei in das Förderhauptprogramm für 2021 aufgenommen worden, berichtet Lutz Fischer.

Der Hauptausschuss des Nordhäuser Stadtrates hatte in seiner Sitzung Anfang September nach erfolgter Ausschreibung den Auftrag für die Bauleistungen im Teilabschnitt „Osteröder Landstraße bis Straße An der Salza“ in Höhe von rund 779.000 Euro an die Firma Kemna Bau Andreae GmbH erteilt.