Nöda: Festival-Hochsaison am Alperstedter See

Nöda  Zwei Wochenenden sind vollgepackt mit Musik. Seit gestern feiert die Underground-Szene

Der Festival-Camping-Platz am Alperstedter See hat sich wieder gefüllt.

Der Festival-Camping-Platz am Alperstedter See hat sich wieder gefüllt.

Foto: Martin Moll

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Seit 2001 gehört das Musik-Festival „Stoned From The Underground“ in den Terminkalender der Musikfans. Geboren am Erfurter Nordstrand, suchte das Festival lange nach der idealen Bühne, über Jahre weitab von der Landeshauptstadt. 2009 wurde erstmals die Kulisse des Alperstedter Sees für das Ereignis genutzt. Auch in diesem Jahr findet es dort wieder statt.

Gestern Abend wurde es am See erstmals laut. Bis kurz vor Mitternacht konnten die ersten fünf Bands live erlebt werden – am heutigen Freitag geht es bereits ab 13 Uhr rund am See. Bis Mitternacht geben sich dann die Bands die Klinke in die Hand – Moont Grammary Burns, Bushfire, Zig Zags, Nashville Pussy und Colour Haze sind nur einige der Independent-Bands.

Und auch am Samstag wird es ab 13 Uhr nicht mehr ruhig am See. Dann dürfen sich die Fans auf Ananda Mida, Weedpecker, Yawning Man und Smoke Blow freuen. Insgesamt werden wieder etwa 2500 Besucher erwartet.

Karten gibt es beim Grafik und Design Kollektiv in der Erfurter Pergamentergasse – oder vor Ort. Für die Besucher wurde rund um das Festival-Gelände wieder ein Camping-Platz eingerichtet – der am Montag wieder geräumt sein muss, da die Fläche landwirtschaftlich genutzt wird. Meist sind auch die Bands dort zu finden. Für Fans lohnt es sich die Augen offen zu halten – zusätzlich gibt es eine Merchandise-Zone, Duschcontainer, Gastronomie und alles, was zu einem Festival gehört. Und es gibt wieder Festival-Geld. Plastic-Chips mit denen das Bezahlen erleichtert wird, die Staus an den Essen- und Getränkeständen verringern.

Am folgenden Wochenenden wird noch einmal am See gefeiert. Vom 26. bis 28. Juli steht bei der „Fantasy Party“ dann Electronic Music im Mittelpunkt. Auf sechs Bühnen werden insgesamt 80 Künstler zu erleben sein.

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