Nordhäuser Erzieherinnen besuchen Freunde in Tunesien

Nordhausen.  Nordhäuser Erzieherinnen sammeln Eindrücke in Kindereinrichtungen in Tunesien. Jugendsozialwerk Nordhausen kooperiert mit tunesischen Kindergärten.

Die Delegation des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. zusammen mit den tunesischen Gastgebern, mit denen man im Austausch bei der pädagogischen Arbeit mit Kindern steht.

Die Delegation des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. zusammen mit den tunesischen Gastgebern, mit denen man im Austausch bei der pädagogischen Arbeit mit Kindern steht.

Foto: Jugendsozialwerk Nordhausen

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Sechs Erzieherinnen vom Jugendsozialwerk Nordhausen kehrten kürzlich in ihre Kindergärten in Nordhausen, Erfurt und Apolda zurück. Eine Woche hatten sie bei Freunden in Tunesien verbracht. Dies teilt Mathias Daniel vom Jugendsozialwerk mit.

Dort sammelten die Erzieherinnen viele Eindrücke bei den Besuchen in Kinderkrippen, Kindergärten, Kinderklubs und einer Schule für Kindergartenleiterinnen in Sousse und Monastir. Im Mittelpunkt der Beobachtungen und Gespräche standen die Rolle der Erzieherinnen, ihr Bild vom Kind und die Erziehungspartnerschaft mit Eltern. Bereits im Juni hatten 13 tunesische Erzieherinnen Einrichtungen des Jugendsozialwerks besucht. Einige der dort gewonnenen Ideen wurden in den vergangenen Monaten in Tunesien bereits umgesetzt und nun stolz präsentiert. Auch die Erzieherinnen aus Nordthüringen haben einige Anregungen für die Arbeit in ihren Kindergärten mitgenommen.

„Bei der abschließenden Auswertung der Begegnung waren sich alle einig, dass die Kooperation zwischen dem Jugendsozialwerk und tunesischen Kindergärten weitergehen soll. Zudem wurde auch der Austausch zwischen den Einrichtungen in Sousse und Monastir sowie innerhalb des Jugendsozialwerks angeregt, um untereinander von guten Lösungen für aktuelle pädagogische Herausforderungen profitieren zu können“, sagt Ines Gast, Leiterin Kinder, Jugend und Familie Region Nordhausen des Jugendsozialwerkes Nordhausen.

Das Webradio „Raise your Voice“ in Sousse berichtete über das Projekt mit einem Interview mit den deutschen Teilnehmerinnen. „Neben der fachlichen Arbeit blieb auch Zeit, um das Familienleben unseres Gastgebers Mohamed Kamoun sowie Sehenswürdigkeiten fernab der touristischen Pfade, traditionelle Feste, den Strand und das gute Essen zu genießen. Wir hoffen, einiges von der tunesischen Gelassenheit in den Kindergartenalltag mitnehmen zu können“, erzählt Ines Gast.

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