Notbetreuung für Gartenkinder in Bleicherode

Bleicherode.  Der Bleicheröder Kindergarten in der Corona-Krise: Die Kleinen halten sich viel im Freien auf. Die Essensversorgung kommt aus Nordhausen.

Ein Bild aus der Zeit vor Corona: Die Gartenkinder von Bleicherode fühlen sich in ihrer Kita wohl.

Ein Bild aus der Zeit vor Corona: Die Gartenkinder von Bleicherode fühlen sich in ihrer Kita wohl.

Foto: Kristin Müller / Archiv

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Noch sind es nur sechs Mädchen und Jungen, die sich im Bleicheröder Kindergarten Gartenkinder in der Notbetreuung befinden. Aber Andreas Weigel, Vorstandsvorsitzender des Nordhäuser Jugendsozialwerkes (JSW), das die Einrichtung betreibt, ist sich sicher, dass diese Zahl bald ansteigen wird. „Nachdem der Kreis der zu betreuenden Kinder per neuem Thüringer Landesbeschluss erweitert wird, rechne ich damit, dass sich die Zahl verdoppeln wird“, erklärt Weigel.

Der Bleicheröder Kindergarten ermöglicht die Notbetreuung während der normalen Öffnungszeiten von 6 bis 17 Uhr. „Allerdings nehmen die Eltern selten die gesamte Zeit in Anspruch und bringen die Kleinen oft auch nicht jeden Tag“, schildert Andreas Weigel. Und er appelliert gleichzeitig an die Familien, keine erkälteten Kinder in die Einrichtung zu bringen – diese würden nicht betreut werden.

Einen möglichst aufgewogenen Alltag ermöglichen

Die zwei bis drei Erzieherinnen, die sich – über den Tag verteilt – um die Kinder kümmern, versuchen, dem Nachwuchs einen möglichst ausgewogenen Alltag zu ermöglichen. Wobei die Kleinen die Situation ganz gut kompensieren. Einige genießen sogar, dass mal nicht so viele Kinder in der Einrichtung sind. Dabei wird sich allerdings häufiger als sonst im Freien aufgehalten.

Auch die Versorgung ist gesichert. Das Essen kommt aus der Küche des Jugendsozialwerkes in Nordhausen. „Alle erforderlichen Hygienemaßnahmen werden selbstverständlich im Kindergarten eingehalten. Auch wenn die Erzieherinnen keinen Mundschutz tragen. Denn in der Einrichtung ist ja niemand krank“, betont der JSW-Chef.

Auch wenn noch nicht endgültig geklärt sei, wie die Abrechnung der Beiträge der Notbetreuungskinder erfolgt, wird der Kindergartenbeitrag im April auf jeden Fall nicht eingezogen. Dies garantiert Andreas Weigel den Eltern.

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