Romantischer Abend im Kloster Sankt Wigberti

Werningshausen  Besucher erfreuen sich an den Darbietungen der Künstler und singen selbst Volkslieder

Das Kloster Werningshausen in einer Aufnahme aus dem Jahre 2007.

Das Kloster Werningshausen in einer Aufnahme aus dem Jahre 2007.

Foto: Daniel Volkmann

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Romantische Klosterabende wie am Freitagabend in Werningshausen kann man nur auf dem Gelände des Klosters Sankt Wigberti erleben. Der diesjährige Abend hätte durchaus unter das Motto „vom Herzen zum Herzen“ gestellt werden können, findet unser Leser Peter Klose aus Sömmerda, der den romantischen Abend erlebte.

Es mögen um die 100 Besucher gewesen sein, die nicht nur vielkehlig dafür gesorgt haben – mit und ohne eigens dafür herausgegebene Liederheftchen (eine Neuauflage erfolgt) – die Tradition deutscher Volkslieder fortzusetzen und zu pflegen , berichtet Peter Klose. Als besondere Überraschung sei wohl das unnachahmliche Jodeln vom Verfasser des Berichtes beim Kufsteinlied zu bewerten. Kufstein ist im Übrigen eine Lieblingsregion der Brüder des Klosters, weiß unser Leser aus Sömmerda.

Auch der mit einem Augenzwinkern als „Welturaufführung“ angesagte Sologesang des „Vagabundenlied“ vom Künstler Bruce Low gefiel. Es gab herzlichen Beifall für den Künstler, der natürlich auch dem Akkordeonspieler Stephan aus Jena und dem polnischen Musiktrio (Saxofon, zwei Akkordeons) galt. Bei einer Harmonie, die man selten so erlebt, schätzt Peter Klose ein.

Ambiente trägt zum Erfolg des Abends bei

Prior Franz Schwarz, der die Hauptmoderation neben Bruder Klaus übernommen hatte, wusste einmal mehr mit seinen Wortspielereien (bitten/beten oder aber denken/danken) zu gefallen. Ebenso mit dem Ausspruch vieler Lebensweisheiten. „Er sparte auch nicht mit kritischen Worten zu Zuständen in der derzeitigen Gesellschaft – unüberhörbar für die Anwesenden aus vieler Herren Länder - beifallbegleitet“, so Klose. Beste gastronomische Versorgung und das Ambiente des Klosterhofes trugen wesentlich zum Erfolg eines unvergesslichen Abends bei, freut er sich über die schönen Stunden. Der spätere Besuch des Bürgermeisters sei durchaus als Wertschätzung der Leistungen der Brüder des Klosters zu bewerten.

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