Sömmerda macht mit: Mehrwert durch Mehrweg

Sömmerda.  Mit abwaschbaren Mehrwegbechern wirbt die Stadt Sömmerda der Umwelt zuliebe und beteiligt sich an thüringenweiter Kampagne.

Mehrweg statt Einweg – darauf setzt Sömmerda auch bei der Stadtwerbung mit seinen ökologisch sinnvollen abwaschbaren Mehrwegbechern. Die Tourist-Information Sömmerda hat sie in ihrem Domizil in der Marktstraße 1-2 seit Neuestem im Angebot.

Mehrweg statt Einweg – darauf setzt Sömmerda auch bei der Stadtwerbung mit seinen ökologisch sinnvollen abwaschbaren Mehrwegbechern. Die Tourist-Information Sömmerda hat sie in ihrem Domizil in der Marktstraße 1-2 seit Neuestem im Angebot.

Foto: Jens König

Die Stadt Sömmerda beteiligt sich an der Kampagne „Thüringen Mehrwert durch Mehrweg“ – so der Arbeitstitel –, die das Thüringer Nachhaltigkeitszentrum ins Leben gerufen hat. Ziel der Kampagne ist es, das Abfallaufkommen in den Kommunen und auch damit verbundene Kosten zu reduzieren. Des Weiteren soll durch Mehrweg-Nutzung das Stadtbild attraktiver werden. Eine weitere Aufgabe im Rahmen der Kampagne ist zudem, Endkunden und Leistungsträger wie Gastronomen für das Thema Mehrweg etwa bei Veranstaltungen zu sensibilisieren und über die Mehrweg-Diskussion auch an andere Nachhaltigkeitsthemen anzuknüpfen. Niedergeschrieben sind die Ziele in einem sogenannten Letter of Intent, einer Absichtserklärung, die auch Bürgermeister Ralf Hauboldt (Linke) unterzeichnet hat. Damit reiht sich Sömmerda neben Erfurt, Jena, Weimar und weiteren Kommunen in die Reihe derjenigen Orte ein, die ihr Interesse an der thüringenweiten Kampagne und deren Zielen erklären. Mittlerweile sind es 18 Kommunen, die gemeinsam mit dem Thüringer Nachhaltigkeitszentrum und der Thüringer Tourismus GmbH dem Mehrweg zu mehr Gewicht in ihren Orten verhelfen wollen und sich dadurch unter anderem einen Mehrwert für Bewohner und Gäste etwa durch die Steigerung der Attraktivität versprechen. Für die Kommunen bzw. deren Verwaltungen bedeutet die Teilnahme an der Kampagne auch, mit gutem Beispiel voranzugehen – etwa bei der Ausrichtung und Durchführung stadteigener Feste, wo beispielsweise auf die Verwendung von Mehrwegbechern gesetzt wird. Zudem soll ein Leitfaden für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement erstellt werden.

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