Tröbsdorf hat nun endlich wieder eine eigene Fahne

Tröbsdorf.  Der Weimarer Ortsteil Tröbsdorf hat eine neue Fahne. Diese wurde am Samstag bei einem Fest feierlich in den Dienst gestellt.

Feierlich: Fahnenweihe mit Oberbürgermeister Peter Kleine, Ortsteilbürgermeister Matthias Hopf, Pfarrer Christoph Victor und Katrin Hartmann (Fahnenpatin) in der Festhalle und auf dem Freigelände in Tröbsdorf.

Feierlich: Fahnenweihe mit Oberbürgermeister Peter Kleine, Ortsteilbürgermeister Matthias Hopf, Pfarrer Christoph Victor und Katrin Hartmann (Fahnenpatin) in der Festhalle und auf dem Freigelände in Tröbsdorf.

Foto: Maik Schuck

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Ihre Farben rot und weiß stehen für Thüringen. Darauf verwies am Samstag bei der Fahnenweihe in der Festhalle in Tröbsdorf Ortsteilbürgermeister Matthias Hopf. In der Mitte prangt das Wahrzeichen des Ortsteils, ein schmucker Hahn. Pfarrer i.R. Christoph Victor segnete die neue Fahne in Gegenwart von Oberbürgermeister Peter Kleine, der die Fahne finanziert hatte. Der Fahnenweihe vorausgegangen war ein Fackelumzug, an dem neben der ortsansässigen Kirmes-Gesellschaft um Burschenvater Martin Sädler auch befreundete Kirmesvereine aus Schwerstedt und Gaberndorf teilnahmen. Wie Ortsteilbürgermeister Matthias Hopf betonte, hatte der Ortsteilrat über die Fahne beraten und beschlossen, diese bei Sachsenfahne in Kamenz in Auftrag zu geben. Die Fahne wird von Fahnenpatin Katrin Hartmann gepflegt und soll künftig bei Dorffesten und Kirmsen zum Einsatz kommen.

Doch das Fest war mit der Fahnenweihe längst nicht beendet. Während in mehreren Orten im Landkreis Weihnachtsbaumfeuer loderten, rief der Weimarer Ortsteil außerdem zu Wettbewerben mit dem ausgedienten Weihnachtsschmuck auf. Beim Weihnachtsbaumweitwurf bewiesen Männer, dass sie ihren Beinamen „das starke Geschlecht“ zu Recht tragen. 8,10 Meter erreichte der weiteste Wurf bei den Herren. Wertungsrichter Rainer Platzdasch maß genau nach. Damit gewann Marcus Mohnhaupt ein Wochenende mit einem E-Bike, gesponsert von Fahrrad Hopf. Nur um 10 Zentimeter verfehlte der Zweitplatzierte den Sieg. Bei den Damen erreichte Frau Schöller respektable 4,20 Meter und darf sich ebenfalls auf ein Wochenende mit einem E-Bike freuen. Wieviel Kraft in ihnen steckt, durften auch die Kinder beweisen: Der 10-jährige Gustav erreichte stolze 3,80 Meter, musste sich dann allerdings dem um ein Jahre älteren Fritz geschlagen geben, der den Baum 4,20 Meter weit warf.

Auf die Kinder wartete aber noch ein weiteres Vergnügen: Sie bewiesen Schnelligkeit und Geschicklichkeit beim Slalom. Diana Börner stoppte die Zeit und staunte nicht schlecht, wie flink die Zwei- bis Zehnjährigen den Slalom bewältigten. Spitzenreiter war Leo mit 14,68 Sekunden, gefolgt von Carlo mit 18,32 Sekunden. Die 18 Teilnehmer wurden mit vielen Preisen belohnt, welche die Stadtwerke gesponsert hatten.

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