Jena-Experiment zur Biodiversität mit weiteren vier Millionen Euro gefördert

Jena  Das Jena-Experiment zur Tier- und Pflanzenvielfalt wird weiterhin von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

Prof. Nico Eisenhauer vom Institut für Ökologie der Uni Jena auf dem „Jena-Experiment“ zur Biodiversität an der Saale Foto: privat

Prof. Nico Eisenhauer vom Institut für Ökologie der Uni Jena auf dem „Jena-Experiment“ zur Biodiversität an der Saale Foto: privat

Foto: zgt

Mit insgesamt vier Millionen Euro Fördergeldern für die kommenden zwei Jahre soll in der Saale-Aue am Rande von Jena in einem Langzeitexperiment die Artenvielfalt von Grasland untersucht werden, wie die Forscher am Dienstag mitteilten. Bis Mai 2018 erhalten die Friedrich-Schiller-Universität Jena rund 1,5 Millionen Euro und die Universität Leipzig rund 800 000 Euro.

Das Jena-Experiment wurde 2002 gestartet und gilt als eines der längsten Experimente zu Fragen der Biodiversität in Europa. Im Freiland-Labor können die Forscher unterschiedliche Bedingungen wie Sommertrockenheit und die Zahl der Pflanzenarten auf den einzelnen Parzellen simulieren. Dabei werden Daten etwa zur Produktion an Biomasse oder zu den Bodenorganismen gesammelt. Das Wachstum der Pflanzen wie Klee oder Löwenzahn wird mit Kameras überwacht.

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