Gedenkstätte Mittelbau-Dora: Richterin zweifelt an Kündigung von ehemaligen Gedenkstättenleiter

Vor dem Erfurter Arbeitsgericht ging es am Freitag um die fristlose Kündigung von Stefan Hördler als Chef der Gedenkstätte Mittelbau-Dora.

Vor dem Arbeitsgericht im Justizzentrum Erfurt wurde am Freitag die Kündigungsschutzklage des ehemaligen Leiters der Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Stefan Hördler, gegen die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau verhandelt.

Vor dem Arbeitsgericht im Justizzentrum Erfurt wurde am Freitag die Kündigungsschutzklage des ehemaligen Leiters der Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Stefan Hördler, gegen die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau verhandelt.

Foto: Martin Schutt / dpa

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Im Fall seiner fristlosen Kündigung zog der Ex-Leiter der Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Stefan Hördler, vor dem Arbeitsgericht in Erfurt seine Klage auf Wiedereinstellung zurück. Er wolle nicht wieder auf seinen Posten. Sowohl sein Anwalt Ivailo Ziegenhagen als auch die Anwältin der Gedenkstätte-Stiftung, Susanne Lieske-Brühl, legten dem Gericht Auflösungsverträge für das Arbeitsverhältnis vor, die sich in der Höhe der Abfindung deutlich unterscheiden. Richterin Britta Erdös fragte, ob man zu einer Einigung über die Höhe der Abfindung kommen könne. Das lehnte Hördlers Anwalt ab, man bestehe auf einer juristischen Bewertung des Rauswurfs. Begründet wurde dies mit den Zumutungen für den Gekündigten in den letzten Monaten.

Drängte Hördler Mitarbeiterin zu falschen Rentenangaben?

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Richterin hält Belege für nicht ausreichend

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