Leitartikel: Höflich sein kann helfen

Jörg Riebartsch zur weltweiten Sorge um das Coronavirus.

OTZ-Chefredakteur Jörg Riebartsch

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Foto: Andreas Wetzel

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Es gibt weltweit eine Pandemie. So nennt man es, wenn eine Seuche mehrere Länder erfasst und sich weiter ausbreitet. Die Seuche nahm in China ihren Ausgang. Dort wurde am Anfang zu sorglos mit der Viruserkrankung umgegangen. Seitdem breitet sich die Krankheit mit zunehmender Geschwindigkeit aus. Verständlich, dass sich da auch die Menschen in Ostthüringen Sorgen machen.

Sorgen machen heißt aber nicht, in Panik zu geraten oder Gerüchte und Falschmeldungen über das Internet zu verbreiten. Die Gefahr einfach zu ignorieren, wie es zunächst in China geschah, ist allerdings auch nicht der richtige Weg.

Es ist wichtig, selbst achtsam durchs Leben zu gehen. Höfliche Umgangsformen sind schon mal ein guter Anfang. Beim Niesen oder Husten Abstand von den Mitmenschen halten. Nicht in die Hand, sondern in ein Einwegtaschentuch niesen oder husten. Danach wegwerfen, und zwar in einen Mülleimer mit Deckel. Und Hände wachen, Hände waschen, Hände waschen – und gern desinfizieren.

Sie meinen, ein solches Verhalten sei normal? Na, dann fragen Sie sich doch bitte mal, weshalb hierzulande jedes Jahr Grippeviren schier unaufhaltsam erfolgreich auf Wanderschaft sind.

Sich zu benehmen, mag für manche Menschen eine altmodische Anmutung haben. Aber vorbeugende Hygiene war schon immer das beste Mittel gegen Erkrankungen.

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