Nordhäuser Fachhochschule heißt jetzt Hochschule

Nordhausen. Seit dem 1. Januar darf sich die ehemalige Fachhochschule offiziell Hochschule nennen. "Diese Entscheidung fiel hochschulintern bereits im Jahr 2011", sagt Hochschul-Präsident Jörg Wagner.

Der Nordhäuser Hochschul-Präsident Professor Jörg Wagner und Pressesprecherin Tina Bergknapp präsentieren das neue Logo der Bildungsstätte. Foto: Roland Obst

Der Nordhäuser Hochschul-Präsident Professor Jörg Wagner und Pressesprecherin Tina Bergknapp präsentieren das neue Logo der Bildungsstätte. Foto: Roland Obst

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Allerdings sei erst im vergangenen Jahr das entsprechende Gesetz zur Umbenennung vom Thüringer Landtag beschlossen worden, so dass man mit dem Antrag zur Umbenennung bis ins vergangene Jahr gewartet habe.

Es gab verschiedene Gründe für den neuen Namen: "Der Begriff Hochschule wird höherwertig wahrgenommen, trotzdem behalten wir unsere starke Anwendungsorientierung bei", erläutert Professor Wagner. "Mit unseren 20 Studiengängen sind wir zudem schon lange fachübergreifend tätig, so dass der alte Name keinen Sinn mehr machte", so Wagner weiter. Und schließlich sei jetzt keine Verwechslungsgefahr mit normalen Fachschulen mehr gegeben.

Neuer Auftritt im Internet

Große Folgen hat der neue Name nicht. Die größte Änderung betrifft den Internetauftritt der Hochschule. Seit dem 1. Januar ist die neue Internetseite www.hs-nordhausen.de freigeschaltet. Ansonsten müssen nach und nach die Beschilderung an den Campus-Gebäuden und natürlich das Briefpapier geändert werden.

Neu ist zum 1. Januar auch das Logo der Bildungseinrichtung. "Wir haben im vergangenen Jahr einen Logo-Wettbewerb gestartet, um verschiedene Designs zur Auswahl zu haben", informiert der Hochschul-Präsident. Agenturen und Mitarbeiter der Hochschule beteiligten sich, so dass am Ende zehn Entwürfe vorlagen.

"Der Hochschulrat hat sich dann für den Vorschlag von Johannes Haller entschieden, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Regenerative Energietechnik tätig ist", informiert Jörg Wagner. Gründe seien der hohe Wiedererkennungswert durch die Nähe zum alten Logo sowie die Tatsache gewesen, dass man das alte Corporate Design beibehalten und dadurch Kosten sparen konnte.

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