Piratenpartei in Gotha: Netze brauchen Plan B

Gotha. Kommunalpolitiker und berufene Bürger aus ganz Thüringen trafen sich in Gotha zum Erfahrungsaustausch.

Mitglieder von Stadt- und Gemeinderäten sowie berufene Bürger mit dem Mitgliedsbuch der Piratenpartei tauschen in Gothaer Erfahrungen aus. Foto: Peter Riecke

Mitglieder von Stadt- und Gemeinderäten sowie berufene Bürger mit dem Mitgliedsbuch der Piratenpartei tauschen in Gothaer Erfahrungen aus. Foto: Peter Riecke

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Wie gestaltet man als Stadtrat seine Öffentlichkeitsarbeit? Wie kann man auch als fraktionsloser Stadtrat etwas bewirken? Welche Möglichkeiten gibt es, Mitarbeiter zu beschäftigen? Solche und ähnliche Fragen debattierten Mitglieder der Piratenpartei aus ganz Thüringen am Sonnabend im Gothaer Hotel Lindenhof.

Dabei wurden Unterschiede deutlich. So sei es zum Beispiel in Erfurt und Jena möglich, je Mandat eine "halbe Stelle" mit einem Mitarbeiter zur besetzen.

Die Piraten kritisierten Fehler in der Flüchtlingsfrage auf Bundes-, Kreis- und kommunaler Ebene und mahnten bei Internet-Anschlüssen und Telefon an, nicht ausschließlich auf eine materielle Basis zu setzen, weil deren Ausfall dann katastrophale Folgen hätte. Sie wollen daher Angebote wie die des Vereins Freifunker unterstützen.

Bei der Kommunalwahl 2014 haben Mitglieder der Piratenpartei zehn Sitze in Stadträten und Kreistagen erlangt, außerdem sind weitere Mitglieder als berufene Bürger in der Kommunalpolitik aktiv. Ein dreiviertel Jahr nach dem Einzug in die gewählten Verwaltungsorgane unter anderem in Eisenach, Erfurt, Gera, Gotha, Jena und Weimar lud der Landesvorstand deshalb zu einer Klausurtagung ein. Als Tagungsort wurde Gotha gewählt. Hier gibt es neben den Gothaer Stadtratsmitgliedern Gerrit Jeron und Enrico Stiller mit Bernhard Koim auch ein Kreistagsmitglied.

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