Steigende Personalkosten in der Kritik

Nordhausen.  Die Stadt Nordhausen müsste effizienter und effektiver arbeiten, fordert die AfD-Fraktion im Stadtrat.

Die Afd-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat beanstandet die Personalkosten im Rathaus.

Die Afd-Fraktion im Nordhäuser Stadtrat beanstandet die Personalkosten im Rathaus.

Foto: Marco Kneise

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Die AfD-Fraktion beanstandet die Personalkosten in Höhe von 21,2 Millionen Euro im Nordhäuser Rathaus. Damit würde mehr als die Hälfte der Steuern von Bürgern und Unternehmen aufgezehrt, verweist Fraktionschef Jörg Prophet auf den städtischen Haushaltsplan.

„Wo sind die Einsparungen durch Effektivität und Effizienz, wo sind die Kennzahlen für eine gerechte Leistungsbewertung?“, fragt sich Prophet. Gerechte Bezahlung sei zwar selbstverständlich, doch müsse es für den Bürger als Kunden und für den Mitarbeiter auch einen Mehrwert geben.

„Es muss sich jetzt – und zwar für die Bürger – schnell zeigen, dass der Personalaufbau einen Nutzen hatte. Dies könnten selbst gesteuerte Projekte sein, wie innovative Konzepte im Tourismus ohne Beraterfirmen, aber in Kooperation mit Hochschulen, oder eine hausgemachte Planung für das Dorfgemeinschaftshaus in Petersdorf samt Variantenvergleich, für ein modernes Radwegkonzept, einen Aufbruch bei den IT-gestützten Dienstleistungen für die Bürger oder die seniorengerechtere Verbesserung der Infrastruktur.

Auch beim Rolandsfest sei eine alternative Herangehensweise angebracht: Der Verwaltungsapparat dürfe nicht als „Eventagentur missbraucht“ werden.

Prophet regt an, dass Vorschläge zur Verbesserung von Abläufen und Prozessen von den Mitarbeitern nach oben getragen werden. „Ohne die vielen Dienstleistungen des Rathauses funktioniert kein Gemeinwesen. Besonders die höheren Leitungsebenen müssen dafür Sorge tragen, Verbesserungen zu erkennen und zu installieren“, sagte der Fraktionsvorsitzende.

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