Neuer Essenanbieter für die Awo-Kindergärten in Mühlhausen und Schlotheim

Mühlhausen  Ab 1. April übernimmt ein Caterer aus Bad Langensalza die Belieferung der Kindereinrichtungen. Er überzeugte beim Probeessen und lag preislich am niedrigsten. Sechs Anbieter hatten sich beworben.

Die Awo als Träger Mühlhäuser Kindergärten, darunter die „Pusteblume“ (Foto), hat einen neuen Essenanbieter gefunden.

Die Awo als Träger Mühlhäuser Kindergärten, darunter die „Pusteblume“ (Foto), hat einen neuen Essenanbieter gefunden.

Foto: Alexander Volkmann

Für die Essen-Versorgung der Kinder der Mühlhäuser Awo-Kindergärten und des Kindergartens in Schlotheim ist eine Lösung gefunden. Ab 1. April wird die Dienstleitungs- und Servicegesellschaft (DSG) aus Bad Langensalza mit ihrem Menü-Express das Catering übernehmen. Das Unternehmen hatte beim Probeessen überzeugt und liegt preislich am niedrigsten.

Insgesamt hatten sich sechs Anbieter beworben, die 360 Essen in Mühlhausen und weitere 100 in Schlotheim täglich frisch zu kochen und zu liefern. DSG-Geschäftsführer Thomas Gottstein sagte: „Die Ausschreibungskriterien waren nicht ohne.“ Derzeit kocht sein Betrieb täglich 2400 Essen, etwa die Hälfte davon für Schulen und Kindergärten der Region.

Mit dem neuen Versorger will der Awo-Regionalverband Mitte-West-Thüringen mit seinem Geschäftsführer Frank Albrecht einen Schlussstrich unter die Diskussion um die Erhöhung des Essengeldes und die Suche nach einem neuen Anbieter ziehen. Künftig werde die Volltagsverpflegung 4,90 Euro inklusive Servicekosten betragen. Nachdem der bisherige langjährige Anbieter seinen Servicekräften zum Jahresende gekündigt und die Awo das Personal übernommen hatte, waren die Kosten zwischenzeitlich auf 5,80 Euro gestiegen, was für Unmut sorgte. Die Awo wollte einen rechtssicheren Vertrag für die Essenversorgung.

Zwar ist die überwiegende Mehrheit der Eltern nun mit dem neuen Anbieter und den Konditionen zufrieden, doch ei­nen ganz harmonischen Abschluss findet das Thema nicht.

Der Elternbeirat der Kita Uferknirpse, der unter anderem von Nancy Thomas als stellvertretende Vorsitzende vertreten wird, hatte nämlich angedroht, gegen den Wechsel des Essenanbieters zu klagen. Grund: Zu wenig Mitsprache. Nancy Thomas, die die Tochter des bisherigen Essenanbieters ist, erklärte am Montag jedoch auf Nachfrage, man werde den juristischen Schritt aber wahrscheinlich nicht gehen – auch, weil die Finanzierung dafür offen sei.

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