Beratung für Pendler und Rückkehrwillige in Leinefelde

Leinefelde.  Der Pendlertag in Leinefelde bietet einer großen Bandbreite an Gesuchen Hilfe und Unterstützung.

Beim Pendlertag in Leinefelde lassen sich Moritz Schröder und Simon König von der Qualifizierungsberaterin der Handwerkskammer, Sabine Jähnen, über die Möglichkeiten einer Qualifizierung zum Handwerksmeister informieren.

Beim Pendlertag in Leinefelde lassen sich Moritz Schröder und Simon König von der Qualifizierungsberaterin der Handwerkskammer, Sabine Jähnen, über die Möglichkeiten einer Qualifizierung zum Handwerksmeister informieren.

Foto: Andreas Knuhr

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Wieder zurück in die Heimat kommen, dort leben und arbeiten und keine langen Fahrtwege als Pendler auf sich nehmen – all das haben die Menschen gemeinsam, die am Freitag das Angebot der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF) wahrnahmen und sich beim Pendlertag im Rathaus Wasserturm in Leinefelde beraten ließen. 29 interessierte Pendler und Rückkehrwillige waren gekommen. Ihnen zur Verfügung standen Vertreter der Regionalen Wirtschaftsförderung, der Handwerkskammer Erfurt und der Arbeitsagentur. Etwas mehr Männer als Frauen und im Altersdurchschnitt ungefähr 45 Jahre alt, ließen sie sich Möglichkeiten aufzeigen, wieder in ihrer Heimat zu arbeiten. Zum Beispiel eine Lehrer-Ehepaar, die beide in Niedersachsen arbeiten, jetzt aber mit Nachwuchs das Pendeln gern aufgeben würden. „Sie können jedoch, weil sie Beamte sind, nicht einfach den Job wechseln, sondern müssen über einen Länderaustausch-Verwaltungsakt vermittelt werden“, erklärte Andreas Knuhr, Teamleiter beim ThAFF. „Hier werde ich mit dem Thüringer Bildungsministerium das Gespräch suchen, ob es eine Möglichkeit gibt.“

Die Bandbreite der Gesuche war groß. Vom Elektriker, vom Monteur aus der Automobilbranche über Krankenpfleger, Projektmanager, Qualitätsmanager, Verwaltungsmitarbeiter, die sich umorientieren möchten, bis hin zum Niederländischen Goldschmied, der nach Hannover pendelt und im Eichsfeld mit seiner Frau wohnt. Aber auch ein Bäckermeister, der dringend einen Auszubilden sucht, kam nach Leinefelde. Wenn der Meister keinen Lehrling findet, müsse er sein Unternehmen aufgeben, erzählt Andreas Knuhr. „Hier haben wir ihm zunächst unsere Unterstützung zugesagt bei der Suche nach einen Auszubildenden und der passenden Stellenausschreibung.“ Die beiden letzten Besucher am Freitag waren Moritz Schröder und Simon König, die sich von der Qualifizierungsberaterin der Handwerkskammer, Sabine Jähnen, über die Möglichkeiten einer Qualifizierung zum Meister informieren ließen.

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