Eichsfeld: Corona-Inzidenz bleibt über einem Wert von 400

Eichsfeld  Impfzentrum in Leinefelde nimmt Anfang Februar Arbeit auf.

Zur Verwendung vorbereitete Einwegspritzen.

Zur Verwendung vorbereitete Einwegspritzen.

Foto: Peter Michaelis / Symbolbild

Noch immer ist die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Eichsfeld mit einem Wert von 419 auf sehr hohem Niveau. Zwar habe es zum Dienstag nur drei Neuinfektionen gegeben und seien 62 weitere Menschen wieder genesen, doch gebe es einen weiteren Todesfall zu betrauern. Eine 97-jährige Frau ist im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Damit sind es seit Beginn der Pandemie 87 Todesfälle im Kreis. Corona-Blog: Zwei Thüringer Kreise bundesweite Hotspots – 50 Verfahren nach Verstößen bei Demonstrationen

Stationär im Krankenhaus werden momentan 36 Patienten betreut, bei zehn wird ein schwerer Verlauf diagnostiziert. Aktuell sind noch 776 Eichsfelder infiziert. „Es gibt momentan keinen Grund zur Entwarnung“, heißt es aus dem Landratsamt.

Im Krisenstab des Landkreises, der sich täglich per Telefonkonferenz trifft, hat es am Dienstagmorgen weitere Neuigkeiten gegeben. „Der Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung teilte mit, dass das Impfzentrum in Leinefelde, nach entsprechender Ausstattung, ab Anfang Februar mit dem Impfen beginnen wird.“ Zudem werde am kommenden Wochenende ein mobiles Impfteam die Bewohner und Mitarbeiter der Seniorenresidenz Pro Seniore in Leinefelde impfen.

Weiterhin teilt Uwe Schotte, der Ärztliche Direktor des Eichsfeld-Klinikums, mit, dass Covid-19-Schnelltestungen, als private Leistung, ab dem kommenden Wochenende im Klinikum eingestellt werden sollen. Für Schnelltests seien die Hausärzte dann die richtigen Ansprechpartner.