Ein paar Zeilen für Buhla

Johanna Braun entdeckt immer wieder Neues im Landkreis

Es gibt Orte, die kommen nicht oft in der Zeitung vor. Einer davon ist wohl Buhla im östlichen Teil des Landkreises. Auf den Schirm habe ich das Dorf bekommen, weil ich kürzlich selbst durchgefahren bin und feststellen musste, dass ich das wohl vorher noch nie getan habe. Dabei ist Buhla gar nicht so klein. Lindewerra, Bornhagen und Wachstedt haben weniger Einwohner. „Das Dorf an der Hasenburg“ hat also, finde ich, ein paar Zeilen verdient. Da ist zum Beispiel die örtliche Kirche, die aussieht, als könnte sie einen neuen Anstrich vertragen, auch gibt es – und darüber habe ich mich wirklich gewundert – ein Tattoo-Studio dort. Und da ist die Hasenburg oberhalb des Ortes. Wann die Höhenburg entstand, ist nicht ganz sicher. Sie wurde seit dem 7. Jahrhundert von den Franken besetzt und diente auch nach einem Brand noch bis ins 13. Jahrhundert als Fluchtburg bei Überfällen. Die Burgstelle ist heute geschütztes Bodendenkmal und frei zugänglich. Vielleicht sollte ich also nächstes mal doch anhalten und mich mal umschauen.

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