Evakuierung in Göttingen Ende Juli

Im Oktober des vergangenen Jahres wurde bei Bauarbeiten am Weender Tor in Göttingen ein Bombenblindgänger aus dem 2. Weltkrieg gefunden.

Im Oktober des vergangenen Jahres wurde bei Bauarbeiten am Weender Tor in Göttingen ein Bombenblindgänger aus dem 2. Weltkrieg gefunden.

Foto: Swen Pförtner / dpa

Göttingen.  Derzeit geht von den Verdachtspunkten keine erhöhte Gefahr aus. Es könnte sich um Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln.

Die Kampfmittelsondierungen in der Göttinger Weststadt haben ergeben, dass am Wochenende vom 30. und 31. Juli eine Evakuierung in einem 1000-Meter-Radius um Fundstellen am östlichen Leineufer erforderlich ist, heißt es aus dem Rathaus der Stadt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) hat bei seinen Untersuchungen mit Hilfe der Spezialfirma Schollenberger sechs verdächtige Objekte westlich des Schützenplatzes geortet, bei denen es sich um Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte.

Derzeit gehe von den Verdachtspunkten keine erhöhte Gefahr aus. Nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten stehe der Einsatz zur abschließenden Untersuchung am 30. und 31. Juli an, bei dem es zu einer Entschärfung oder kontrollierten Sprengung etwaiger Blindgänger kommen kann. Zur eigenen Sicherheit müssen alle Anwohner und Nutzer einem Radius von 1000 Metern um die Fundstellen verlassen. Außer den Einsatzkräften darf sich dann niemand dort aufhalten. Nach Einschätzung des KBD wird das von Samstagmorgen bis Sonntagabend gelten. Um die Fundstellen sind der Skatepark am Schützenplatz und die S-Arena gesperrt, beide wohl bis zum 31. Juli.

Weitere Informationen unter www.goettingen.de