Ferndiagnose via Computer

Johanna Braun über die verschlafene Digitalisierung.

Johanna Braun

Johanna Braun

Foto: Eckhard Jüngel

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Dass die Digitalisierung, vor allem im ländlichen Raum, ein bisschen der Zeit hinterher humpelt, ist im Grunde ja nichts Neues. Jetzt aber, in Zeiten der Coronakrise, wird das an vielen Stellen umso deutlicher.

Die Menschen trauen sich zum Teil nicht wie gewohnt zum Arzt. Eine Lösung wäre Telemedizin. Also die Idee, dass der Arzt oder der Heilmittelerbringer, der Ergo- und Physiotherapeut, am Rechner sitzt und den Patienten über Videotelefonie berät.

So etwas würde gerade jetzt wirklich helfen, vor allen den Patienten. Nur fehlt es auf beiden Seiten an der Ausstattung, auf Patientenseite auch oft am Know-how.

Eine flächendeckende Videotelefonie-Beratung jetzt in kurzer Zeit aus dem Boden zu stampfen, ist unmöglich. Das hätte man früher angehen müssen.

Ganz ähnlich ist das Problem an den Schulen. Da haben Einrichtungen wie das St.-Josef-Gymansium in Dingelstädt Glück, dass es in manchen Klassen schon seit vier Jahren mit Tablets arbeitet. So ist das Lernen im virtuellen Klassenraum möglich. Aber nur wenige Schulen haben dieses Glück, auch im Eichsfeld. Da hat man lange Zeit etwas verschlafen, was jetzt als sehr nützlich daher kommen würde.

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