Gastvortrag der Uni Göttingen zum Thema Trauer

Die Universitätsmedizin Göttingen lädt zu einem Vortrag zum Thema Trauer.

Die Universitätsmedizin Göttingen lädt zu einem Vortrag zum Thema Trauer.

Foto: Michael Mehle

Göttingen.  Universitätsmedizin Göttingen lädt zur Veranstaltung via Zoom-Konferenz.

Mit „Warum Trauer endet. Zur Zeitlichkeit von Emotionen“ ist der Vortrag von Philosophieprofessorin Eva Weber-Guskar überschrieben. Sie vertritt dabei eine neue Variante eines Prozess-Ansatzes, der die transitorische Zeitlichkeit von „Verlust“ selbst hervorhebt.

Zu dem öffentlichen Vortrag lädt die DFG-Forschungsgruppe der Universitätsmedizin Göttingen ein. Er findet online per Zoom-Konferenz an diesem Donnerstag, 23. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr statt.

Wenn man einen großen und schmerzhaften Verlust erlebt, wie beispielsweise den Tod einer wichtigen und geliebten Person, trauert man. Meist aber vergeht die Trauer nach einer gewissen Zeit, obwohl der Grund für die Trauer, der Tod dieses besagten Menschen, bestehen bleibt.

Doch wie ist das zu erklären? Aus der Sicht der Emotionstheorie, nach der Emotionen mit Gründen verbunden sind und dementsprechend angemessen sein können oder nicht, ist das durchaus erklärungsbedürftig. Von den gegenwärtigen Positionen in der Debatte erscheinen einige Ansätze vielversprechend, die Trauer als einen Prozess erläutern.

Hier geht es zum Zoom-Stream https://bit.ly/39A64ww