Gehweg über die Godehardbrücke in Göttingen wieder frei

Die Gefahrenstellen sind abgesperrt. (Symbolfoto)

Die Gefahrenstellen sind abgesperrt. (Symbolfoto)

Foto: Birgit Schellbach

Göttingen.  Kampfmittelsondierungen werden in der Universitätsstadt fortgesetzt.

Bei den Kampfmittelsondierungen an der Godehardstraße hat sich der Verdacht an einem Punkt entkräftet, heißt es am Freitag in einer Mitteilung des Göttinger Rathauses. Daher konnte der Gehweg auf der südlichen Seite der Godehardbrücke wieder freigegeben werden. Die Untersuchungen am Widerlager der Brücke, also am Übergang von der Brückenkonstruktion ins Erdreich, ergaben: Der Verdacht auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg ist dort entkräftet. Dadurch konnte die Absperrung des Sondierungsgebietes so verändert werden, dass der Fußweg ab sofort wieder begehbar ist.

Der Einsatzleiter, Erster Stadtrat Christian Schmetz, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, vorzeitig den Gehweg wieder freigeben zu können. Der Weg wird von vielen Fußgängern, vor allem auch von Schülern genutzt. Die Zeit der Umwege hat für sie nun ein Ende.“

Die Sondierungen werden an der Godehardstraße ebenso fortgesetzt wie im Gebiet zwischen Leineufer und S-Arena, so Schmetz. Bislang erhärte sich an einem Punkt der Verdacht massiv, sodass dort ein Einsatz mit Evakuierung der Bevölkerung im 1000-Meter-Radius erfolgen müsse. Wann ein solcher Einsatz erfolgen wird, hänge vom weiteren Verlauf der Sondierungen ab. Die Sondierungsgebiete sind abgesperrt.