Germania spielt ganz stark auf

Bielen  Fußball-Landesklasse: 5:2 beim SV Bielen

Resolut: Wüstheuterodes Steffen Thunert (l.). 

Resolut: Wüstheuterodes Steffen Thunert (l.). 

Foto: Christoph Keil

Der SV Germania Wüstheuterode hat sich mit einer bärenstarken Leistung am zweiten Spieltag der Fußball-Landesklassen-Staffel 2 seinen ersten Saisonsieg geholt. Beim SV Bielen setzte sich die Germania dank der Doppelpacks von Martin Gastrock-Mey (3./28.) und André Herburg (42./90.) sowie eines Treffers von Marcus Wenzel (56.) deutlich mit 5:2 (3:1) durch.

Kein Wunder, dass die Laune von Wüstheuterodes Spielertrainer André Thüne auf der Rückfahrt bestens war. „Heute konnte ich mir in Ruhe von draußen angucken, wie wir sehr guten Fußball gespielt haben“, berichtete er zufrieden. Auch dass Bielens Keven Ball das frühe 1:0 Gastrock-Meys (3.) quasi umgehend nach einer Ecke ausglich (5.), brachte die Eichsfelder an diesem Tag nicht aus der Ruhe. „Es war ein perfektes Auswärtsspiel von uns. Wir haben alle Tore super herausgespielt, haben schnell und clever gekontert und auch aggressiv gegen den Ball gearbeitet“, freute sich Thüne. Der Wüstheuteröder Erfolg hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn Gastrock-mey und Wenzel, der gleich dreimal scheiterte, ihre laut Thüne „hundertprozentigen Chancen“ genutzt hätten.

Exemplarisch für den feinen fußballerischen Vortrag, den die Germania an diesem Tag auf den Platz brachte, war die Entstehung des dritten Treffers der Gäste. Nach einem klug von hinten heraus aufgebauten Angriff schickte Wenzel den laut Thüne überragenden André Herburg, der Bielens Torwart Martin Vopel gekonnt umkurvte und zur beruhigenden 3:1-Pausenführung einschob. Auch beim 5:2 des Auswärtsteams demonstrierte Wüstheuetrodes Nummer 8 seine Klasse. Zunächst eroberte Herbug den Ball und versenkte ihn anschließend mit viel Übersicht im langen Eck.

„Die Jungs haben das sehr gut gelöst und sich dieses Mal für ihren Aufwand belohnt“, konstatierte Thüne glücklich: „Jetzt haben wir vier Punkte, die kann uns keiner mehr wegnehmen.“ Vielleicht sind es nach dem nächsten Wochenende dann ja sogar sieben.

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