Thüringerin Laniia will mit Pop-Single "Fireflies" in den Charts durchstarten

Erfurt.  Die 23-jährige Tanja Lerch aus Küllstedt im Eichsfeld hat ihre erste eigene Pop-Single vorgelegt. Hier können Sie den Sommerhit hören.

Unter dem Künstlernamen Laniia hat die 23-jährige Tanja Lerch aus Küllstedt im Eichsfeld ihre neue, erste eigene Single "Fireflies" (Glühwürmchen) veröffentlicht.

Unter dem Künstlernamen Laniia hat die 23-jährige Tanja Lerch aus Küllstedt im Eichsfeld ihre neue, erste eigene Single "Fireflies" (Glühwürmchen) veröffentlicht.

Foto: Franziska Lerch

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Satte Bässe, eine feine, klare Stimme, moderne Musik-Elemente und ein eingängiger, gefälliger Rhythmus – „Fireflies“, die erste eigene Single von Tanja Lerch aus Küllstedt im Eichsfeld, hat alles, was ein Sommerhit braucht. Ob am See oder in der Disco, es ist der perfekte Sound für heiße Sommernächte. Und das besungene „Glühwürmchen“ könnte die 23-jährige Sängerin mit dem Künstlernamen Laniia (entstanden aus ihrem bürgerlichen Namen) zum leuchtenden Star machen. „Meine Familie und meine Freunde sind ziemlich stolz auf mich“, freut sich die fröhliche Eichsfelderin. „Und ein kleines bisschen bin ich auch stolz auf mich selber“, verrät sie noch, „denn aus einem kleinen Dorf heraus als Sängerin durchzustarten, passiert schon nicht so häufig.“

Dennoch hat sie ihre Herkunft und Heimat nicht vergessen. „Ich wohne und studiere zwar mittlerweile in Berlin, bin aber oft zu Hause, um hier mit Familie und Freunden meine Freizeit zu verbringen.“ Und was sagt sie, wenn sie nach ihrem Zuhause gefragt wird? Manch andere Thüringer Prominente mit ländlicher Herkunft hat dabei schon mal geschummelt… „Küllstedt kennen ja selbst in Thüringen nicht alle, aber mit einem Dorf in der Nähe von Erfurt können die meisten schon etwas anfangen“, versichert die 23-Jährige.

Laniia - Fireflies

Goldstatus mit „Vize“

Zudem ist die Thüringerin in der Musikszene längst keine Unbekannte mehr, als feengleiche Stimme des Berliner Musikprojekts „Vize“ konnte sie mit den Hits „Glad You Came“ und „Stars feat. Laniia“ erste und gleich große Erfolge verbuchen – mit Goldstatus in Deutschland und Österreich.

Der nächste Schritt sollte eine eigene Single werden, das hat nun geklappt, der Titel ist jetzt erschienen. Der Start in das hart umkämpfte Musikgeschäft kam nicht von ungefähr, verrät Laniia: „Ich hatte viele musikbegeisterte Freunde und mit 15, 16 Jahren haben wir das Kinderzimmer in Küllstedt zum Musikstudio umgebaut, mit Pappkartons und dem erstem Mikro. Ein Freund von mir, der als DJ unterwegs war, lieferte die Melodien bekannter Hits – mit Coversongs hat das alles angefangen“, erinnert sich Tanja Lerch.

Dann half der Zufall etwas nach: ein Verwandter hatte Kontakte nach Berlin, zum Produzenten Vitali Zestovskih, einem der gefragtesten deutschen Produzenten. Mit seinem DJ-Projekt „Vize“ ist der Musikmacher Dauergast in den Charts. Von der Thüringer Stimme und dem Kinderzimmer-Sound war der Hit-Profi derart begeistert, dass er Tanja prompt nach Berlin zum Vorsingen einlud. Daraus folgten erste Aufnahmen im professionellen Berliner Studio – bei denen die ersten und gleich erfolgreichen Songs entstanden.

Lehramt als Plan B

„Dadurch entstand natürlich schon ein gewisser Erfolgsdruck, die erste eigene Single sollte etwas besonderes werden“, gesteht Laniia. Das ist gelungen -- offenbar konnte sie gut mit dem Druck umgehen. Von angestrengter Mühe keine Spur, „Fireflies“ kommt locker-leicht aus den Boxen. Dabei steckt jede Menge Arbeit in den drei Minuten und 15 Sekunden: „Im Studio haben wir viel probiert, immer neue Ideen entwickelt. Dabei sind mehrere Titel entstanden, von denen wir das Beste für das Debüt ausgesucht haben.“ Ob eine weitere Single oder gar ein eigenes Album folgt, hängt vom Erfolg der „Fireflies“ ab. „Ideen und Songs gibt es genug“, kündigt Tanja Lerch an.

Trotz erster Erfolge hat die Sängerin die Bodenhaftung nicht verloren – „es ist immer gut, einen Plan B zu haben“, sagt Laniia – studiert nebenbei auf Grundschul-Lehramt und schreibt gerade ihre Bachelor-Arbeit mit dem Thema „Bildung nachhaltiger Entwicklung“. Plan A ist aber auf jeden Fall die Musik. Denn das Glühwürmchen hat gerade erst zu leuchten begonnen.

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