Grüne im Eichsfeld fordern mehr Öko-Landbau

Bei ihrer Osteraktion in der Wilhelmstraße in Heiligenstadt übergaben die Eichsfeldgrünen Bio-Eier mit einem Kochlöffel, um den geforderten Abstand zu wahren.

Bei ihrer Osteraktion in der Wilhelmstraße in Heiligenstadt übergaben die Eichsfeldgrünen Bio-Eier mit einem Kochlöffel, um den geforderten Abstand zu wahren.

Foto: Norbert Sondermann

Heiligenstadt.  Große Kochlöffel im Einsatz: Aktion des grünen Kreisverbandes in Heiligenstadt wirbt für regionale und ökologische Lebensmittel sowie bessere Nutztierhaltung.

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen im Eichsfeld hatte sich zu seiner Osteraktion in der vergangenen Woche auf die Fahnen geschrieben, für regionale und ökologische Lebensmittel zu werben. Unter den Bedingungen der Pandemie hatten sich einige Mitglieder vor dem grünen Europabüro in der Wilhelmstraße eingefunden und verteilten mit Naturfarben gefärbte Bio-Eier sowie solche aus veganer Schokolade.

„Wir wollten allen ein frohes Osterfest wünschen, aber auch aufmerksam machen, dass mehr für den Öko-Landbau sowie eine artgerechte Haltung unserer landwirtschaftlichen Nutztiere getan werden muss“, so Kreissprecher Norbert Sondermann. Um die Corona-Hygieneregeln einzuhalten, hatten die Eichsfeldgrünen große Kochlöffel mitgebracht, mit denen die Ostereier mit Abstand übergeben werden konnten.

Das jüngst von der EU-Kommission ausgerufene Ziel von 25 Prozent Ökolandbau in 2030 solle jetzt zügig umgesetzt werden. „Gleichzeitig wollen wir unser Eintreten für artgerechte Tierhaltung deutlich machen, die allen landwirtschaftlichen Nutztieren ein würdiges Leben ermöglicht.“ Solche Haltung solle gezielter gefördert und durch strenge gesetzliche Regeln unterstützt werden. Dazu gehöre, dass Tiere mehr Platz, Auslauf, Licht und Beschäftigung erhalten.