Innehalten und einfach genießen

Küllstedt.  Zu einer Nacht der Lichter und einer musikalischen Zeitreise wird am Samstag nach Küllstedt eingeladen.

Mit den Vorbereitungen sind unter anderem Alexander Tasch, Thomas Montag, Andreas Bode und Markus Montag befasst.

Mit den Vorbereitungen sind unter anderem Alexander Tasch, Thomas Montag, Andreas Bode und Markus Montag befasst.

Foto: Wolfgang Montag

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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, und so ist es auch mit dem 850-jährigen Ortsjubiläum, das mit dem Küllstedter Kultursommer 2021 gefeiert wird. Den Auftakt dazu gibt es schon jetzt – im trüben November. Weil das so ist, haben sich die Organisatoren um Wolfgang Montag, die in einem ersten Arbeitskreis ein Konzept erstellten, etwas ganz Besonderes ausgedacht – für die Zeit zwischen den herbstlichen Engelsfesten und dem Advent, wo die Himmelsboten eine wichtige Rolle spielen und Menschen Kerzen in der dunklen Jahreszeit anzünden. Eingeladen wird am Samstag, 23. November, ab 20 Uhr in die Kirche zu einer Nacht der Lichter und zu Liedern der Engel.

Das Programm, das die Gäste auf eine akustische Reise durch die Musikwelten mehrerer Jahrhunderte und verschiedener Länder bis in die Gegenwart mitnimmt, gestalten Sabine Lindner und Dietmar Ackermann. Es geht unter anderem nach Irland und an den Rhein zu Hildegard von Bingen.

Die Erfurterin Sabine Lindner singt aber nicht nur, sondern sie spielt Harfe, die Kantele, das Glockenspiel und Flöte. Zudem liest sie meditative Texte. Und Ackermann bereichert seinerseits das Ganze mit seinem Orgel- und Akkordeonspiel.

„Seit jeher wird Musik mit den Engeln verbunden. Mit ihr wird die Seele leicht. Musik bringt uns in Berührung mit der Quelle der Freude und der Quelle der Liebe, die manchmal tief in uns verborgen sind, oft überdeckt von den täglichen Sorgen und Nöten“, so Wolfgang Montag.

Getaucht ist die Kirche an diesem Abend in Kerzen- und besonderen Lichtschein. Nach dem 90-minütigen Programm ist das Gotteshaus dann noch bis 23 Uhr geöffnet, Musik erklingt. Und in die offene Kirche, die im wahrsten Sinne des Wortes in einem anderen Licht erstrahlt, sind alle eingeladen, Christen und Nichtchristen. Alle sind willkommen, inne zu halten, zur Ruhe zu kommen und zu genießen. Kommen und gehen kann jeder, wann er will. Der Eintritt ist frei.

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