Junge Familien in Niederorschel in adventlicher Stimmung

Niederorschel.  Der Dorfadventskalender in Niederorschel ist eröffnet worden. Die Aktion erfreut sich großer Beliebtheit.

Mit passenden Liedern stimmte Edda Baldßun auf dem Marktplatz von Niederorschel auf die Adventszeit ein. 

Mit passenden Liedern stimmte Edda Baldßun auf dem Marktplatz von Niederorschel auf die Adventszeit ein. 

Foto: Juvita Weinrich

Eine schöne Tradition setzt sich in diesem Jahr in Niederorschel fort. Der diesjährige Dorfadventskalender ist jetzt eröffnet worden. Vor allem junge Familien trafen sich dazu auf dem Marktplatz rund um den Barfußlatscher-Brunnen. Hier leuchtete auch schon das erste Licht auf dem großen Adventskranz, der mit einem Durchmesser von rund drei Metern derzeit den Brunnen ziert. Gebunden hatten den, wie schon in den Jahren zuvor, einige fleißige Helfer der örtlichen Schützenbruderschaft.

Neben diesen sorgte auch der weihnachtlich geschmückte Marktplatz samt der 15 Meter hohen, festlich beleuchteten Edeltanne für den stimmungsvollen Hintergrund des Treffens. Den passenden musikalischen Rahmen wiederum lieferte Edda Baldßun. Mit den von ihr angestimmten und gemeinsam gesungenen Liedern wie „Wir sagen euch an den lieben Advent“, wobei sie selbst mit Gitarrenspiel begleitete, einem Gedicht und dem altbekannten Märchen der Brüder Grimm „Die Sterntaler“, stimmte sie die Anwesenden auf die gerade begonnene Adventszeit ein. Passend dazu freuten sich vor allem die Sprösslinge über selbst gebastelte goldglänzende Sterne und über Naschereien. Damit war auch das erste Türchen des Dorfadventskalenders geöffnet.

Tradition vor vier Jahren wiederbelebt

Diese von Helga Beykirch 1996 ins Leben gerufene schöne Tradition, bei der der man sich in der Adventszeit abends vor den verschiedenen Häusern trifft, wurde vor vier Jahren erneut belebt. Hierfür gründete sich extra ein kleiner Familienkreis. „Der Dorfadventskalender ist mittlerweile wieder so beliebt, dass wir ihn auch weiterhin anbieten möchten“, freuten sich Juliana Klee und Kirsten Jaritz. Wie die beiden Organisatorinnen ergänzten, hätten sich etwa zwei Treffen pro Woche als ideal erwiesen. Dadurch, so begründeten die selbst zweifachen Mütter, werde die Adventszeit, in der auch einige andere Termine anstehen, nicht so überlastet. Denn schließlich solle die Freude über die abendlichen Treffen, die immer auch Gelegenheit für nette Gespräche bieten, erhalten bleiben. Zudem hole man gern auch öffentliche Einrichtungen wie den Kindergarten, Seniorenhäuser oder auch Geschäftsleute mit ins Boot.

In diesem Jahr konnte die Gruppe so acht Treffen organisieren, wobei die Termine öffentlich aushängen, Die Öffnung des nächsten Türchens erfolgt am kommenden Dienstag, 10. Dezember, vor der Lindenapotheke. Dieses Mal beginnt das Türchenöffnen erst um 18 statt um 17 Uhr.

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