Manchmal ist es eben echt

Silvana Tismer über Kino und was dazu gehört

Silvana Tismer Lokalredaktion Eichsfeld.

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Foto: Olaf Schäfer

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Nein, über James Bond brauchen wir an dieser Stelle nicht zu reden. Aber Bond ist eben Bond. Er darf durch die Luft fliegen, er darf über Häuser springen und mit seinem Aston Martin reihenweise Schurken niedermähen. Niemand nimmt ihm diese Fiktion übel.

Andererseits hält sich die Meinung, im Kino sei alles gestellt. Nun ja, es gibt zahlreiche Dokus, die die Hintergründe beleuchten, über Stuntmen und Körperdoubles berichten, wie Drehorte im Studio so hergerichtet werden, dass man meint, die Szene spielt wirklich im tiefsten Dschungel. Und wenn es an die Vertonung geht, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Da werden mit Schuhen auf dem Boden Schritte erzeugt, ein Papierrascheln klingt wie Wind.

Mit all dem hat sich auch Matthias Müller in Brehme beschäftigt, der sich mit dem Soundtrack und der Tonabmischung für den Bleicherode-Film einen Traum erfüllen konnte. Ich kenne sein Studio, in dem sich Bands wie Pink Floyd oder Led Zeppelin wohl fühlen würden. Er holte das Cello, mit dem er eine Szene musikalisch untermalte. Ich hätte gedacht, auch dafür hätte er mit einem Tastendruck den Sound hervorgezaubert. Er schüttelte den Kopf. Ein echtes Instrument klinge immer tiefer und besser. Tja, manchmal ist auch im Kino etwas echt.

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