Neuen Pfarrer in Teistungen begrüßt

Teistungen  Tobias Reinhold wird feierlich als Pfarrer in Teistungen eingeführt. Er freut sich auf neue Aufgaben und will zugleich Seelsorger und Religionslehrer bleiben.

Strahlender Sonnenschein und ein feierlicher Einzug in das voll besetzte Gotteshaus. Damit begann am Sonntagnachmittag in der katholischen Pfarrkirche St. An-dreas in Teistungen das festliche Hochamt zur Amtseinführung von Pfarrer Tobias Reinhold. Freundlich strahlend zeigten sich auch die Kindergartenkinder des Ortes. Fröhlich sangen sie „Kommt alle herbei“ und begrüßten damit nicht nur die sechs zelebrierenden Priester, sondern die gesamte Gottesdienst-Gemeinde, darunter viele Gäste. Pfarrer Reinhold stand die Freude über die herzliche Begrüßung sichtlich ins Gesicht geschrieben. Ebenso, als er aus den Händen von Dechant Christian Gellrich den Kirchenschlüssel erhielt. Zuvor erklärte er mehrfach seine Bereitschaft, die künftig anstehenden priesterlichen Aufgaben zu übernehmen, wobei er von Pfarrer Eberhard Jacob aus Berlingerode tatkräftig unterstützt wird. Denn zur Pfarrei St. Andreas Teistungen gehören auch Filialgemeinden in Ferna, Hundeshagen, Berlingerode, Neuendorf, Bleckenrode und Böseckendorf.

Es waren bewegende Momente, als der neu eingeführte Pfarrer zum ersten Mal mit dem Weihrauchfass den Altar umrundete und der örtliche Volkschor Viva la musica mit dem Lied „Wenn einer einen Traum träumt“ die musikalischen Akzente dazu setzte.

In seiner Predigt erinnerte Dechant Christian Gellrich an die Aufgaben- und Verantwortungsvielfalt eines Priesters, wobei er mehrmals aus einem Brief von Papst Franziskus vom 4. August 2019 zitierte. Dieses Schreiben richtet sich an alle Priester der katholischen Kirche und ist von Dankbarkeit und Anerkennung für ihre Dienste geprägt.

Ausgiebig beleuchtete der Dechant das vielseitige Leben eines Priesters, dem die Sorge für alle Gemeindemitglieder anvertraut ist. Er wünschte Pfarrer Reinhold, der zuletzt als Rektor des Eichsfeld-Klinikums über sechs Jahre in der Klinik- und Schulseelsorge wirkte, einen guten Spürsinn für Neues, auf das es sich einzulassen gelte. Passend hierzu sang die Gemeinde später das Mut machende Lied „Vertraut den neuen Wegen“ und erfüllte damit einen Wunsch des neuen Pfarrers, der sich sichtlich überwältigt und dankbar für die große Anteilnahme zeigte.

„Ich freue mich auf viele gute Begegnungen und die neuen Aufgaben“, sagte er und versprach zugleich, Seelsorger und auch Religionslehrer zu bleiben. Mit Letzterem erfülle sich ein Herzenswunsch des 42-Jährigen, der seit seiner Priesterweihe 2002 ununterbrochen als Religionslehrer tätig war. Bevor der Gottesdienst mit einem Loblied zu Ehren des heiligen Andreas ausklang, hieß der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Marco Kuschnik, den Pfarrer mit Blumen und einer Kerze herzlich willkommen.

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