Offener Brief an Lehrer und Schüler der Heiligenstädter Bergschule

Pfarrer Gregor Arndt wirkt in  Leinefelde und heißt das katholische Gymnasium in Leinefelde willkommen.

Pfarrer Gregor Arndt wirkt in Leinefelde und heißt das katholische Gymnasium in Leinefelde willkommen.

Foto: Eckhard Jüngel

Heiligenstadt.  Pfarrer Gregor Arndt aus Leinefelde schreibt an die Heiligenstädter Bergschule.

Mit einem offenen Brief hat sich der Leinefelder Pfarrer Gregor Arndt an die Lehrer und Schüler des katholischen Gymnasiums St. Elisabeth gewandt und ihnen ein herzliches Willkommen in Leinefelde entboten. „Die Entscheidung des Bistums Erfurt, die Bergschule von Heiligenstadt nach Leinefelde zu verlegen und damit in dem Kirchort Leinefelde zu verwurzeln, kam für die Kirchengemeinde mit Schülern, Eltern und pastoralen MitarbeiterInnen überraschend“, so Arndt. Eine tausendjährige Schultradition zu „verpflanzen“, sei ein Wagnis, ,verpflichtet uns als zukünftige Pfarrei der neuen Bergschule, die Tradition zu achten und produktiv aufzunehmen.“ Aber schon Lehrerinnen des Bergklosters seien in ihrer Gründungsphase zu Schuleinsätzen nach Worbis und anderen Orten gezogen und hätten damit den Grundstein gelegt, Schule als einen Bildungsort nicht nur für Heiligenstadt aufzubauen. „Umgekehrt sind es seit Jahrzehnten SchülerInnen und Eltern aus Leinefelde, für die die Bergschule feste Traditionen in ihren Familien besitzt.“

Der neue Standort biete aber auch die Möglichkeit, ganz neu zu beginnen. Leinefelde sei eine Stadt, so Arndt, die im katholischen Eichsfeld liegt, aber in der auch viele Menschen von der Kirche entfremdet seien – vielleicht eine neue Chance. Mit der Bonifatiuskirche in unmittelbarer Nähe stelle die Pfarrei Leinefelde dem Schulzentrum eine Kirche zur Verfügung, die bereits von anderen Schulen für Gottesdienste, Zeugnisübergaben und Konzerte genutzt werde.