Stadt für Optionsmodell bei Veranstaltungen in Heiligenstadt

Silvana Tismer
| Lesedauer: 2 Minuten
Die Wilhelmstraße in Heiligenstadt wird nach ihrer zweijährigen Sanierung in Kürze eröffnet, doch dafür gelten Regeln.

Die Wilhelmstraße in Heiligenstadt wird nach ihrer zweijährigen Sanierung in Kürze eröffnet, doch dafür gelten Regeln.

Foto: Eckhard Jüngel

Heiligenstadt.  Die Verwaltung will zur Wilhelm-Eröffnung und zum Weihnachtsmarkt so vielen Gästen wie möglich Zutritt ermöglichen.

Es dauert nicht mehr lange, dann steht die große Eröffnung der sanierten Fußgängerzone im Kalender, drei Tage soll gefeiert werden. Aber nicht nur da, sondern auch bei anderen Veranstaltungen muss die Stadt Heiligenstadt Auflagen erfüllen.

„Nach Thüringer Corona-Branchenregel gilt aktuell, dass für jeden Gast 2,5 Quadratmeter Fläche zuzurechnen ist. Hierdurch können geltende Abstandsregeln eingehalten werden. Das jedoch beschränkt erheblich die Zahl der möglichen Besucher“, sagt Bürgermeister Thomas Spielmann (BI). „Viele Gäste müssten abgewiesen werden.“ Auch für die Betreiber der Stände bedeute das erheblich weniger Gäste. Daher hat sich die Stadt entschieden, für die Abendveranstaltungen beim Fest zur Wilhelm-Eröffnung am 10., 11. und 12. November jeweils ab 18 Uhr auf der gesamten Fußgängerzone und beim Weihnachtsmarkt im Dezember – hier nur im Barockgarten – ein sogenanntes Optionsmodell zu wählen. „Das stellt sicher, dass dreimal mehr Gäste die Veranstaltungen besuchen können als ohne“, so Spielmann.

Die Wahl fiel auf das Modell 3G+. Das heißt, bei der Eröffnung des Wilhelm haben zu den Konzerten am Abend nur Gäste Zutritt, die genesen, geimpft oder mittels PCR-Test getestet sind. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre reiche eine Testbescheinigung der Schule aus. Tagsüber werde es auf dem Wilhelm Straßenunterhaltung geben, außerdem Karussells und Stände mit Speisen und Getränken. Der Zugang ist für jedermann frei. „Dasselbe gilt für den Weihnachtsmarkt im Barockgarten. Hier wird an drei Wochenenden im Dezember neben kulinarischen Leckereien ein Bühnenprogramm angeboten.“ Innerhalb des Barockgartens gelte deshalb die 3G+ Regel. Für die weihnachtlich geschmückte Fußgängerzone und den Marktplatz, auch hier gibt es Buden und Karussells, gelten keine Beschränkungen.

Die Verwaltung bittet für diese Maßnahmen um Verständnis. Jedoch sei es nur durch die Wahl eines Optionsmodells gestattet, einer großen Gästezahl den Zugang zu ermöglichen.