Stimmzettelnot - Eichstruth ist Erster - Schnapszahl: Wahlsplitter aus dem Eichsfeld

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Archivfoto: Michael Reichel / dpa

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Stimmzettelnot

In Heiligenstadt musste Wahlleiterin Andrea Fröhlich sich am Sonntagnachmittag ganz spontan und dringend um Nachschub aus dem Landkreis kümmern. In einigen Wahllokalen waren die Stimmzettel für die Kreistagswahl ausgegangen. Die Zuteilung zu den Wahllokalen oblag aber dem Landkreis.

Fein raus

Die einzige Verwaltungsgemeinschaft oder Kommune im gesamten Landkreis, in der nicht ein einziger Bürgermeister gewählt werden musste, ist die VG Westerwald mit Sitz in Küllstedt. Der Grund: Sämtliche Bürgermeister wurden schon 2016 gewählt und haben noch drei Jahre Amtszeit vor sich.

Eichstruth ist Erster

Wie immer haben die Wahlhelfer von Eichstruth am schnellsten gezählt und das erste Ergebnis abgeliefert. Punkt 18.20 Uhr erschien das Ergebnis zur Europawahl auf der offiziellen Seite „Wahlen in Thüringen“. Die Wahlbeteiligung dort lag bei 83,8 Prozent. 57 Wähler haben ihre Stimme abgegeben.

Fixe Flinsberger

Im Heiligenstädter Stadtgebiet waren die Flinsberger am fixesten beim Auszählen der Europastimmzettel. 87 Zettel galt es zu zählen.Die Wahlbeteiligung lag hier bei 77,7 Prozent.

Schnapszahl

Die wenigsten Stimmzettel im Kreis musste der Hohes-Kreuz-Ortsteil Streitholz auswerten. Genau 44 waren es. 60 Wahlberechtigte gibt es im Dörfchen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 73,3 Prozent.

Schlange stehen

In Leinefelde brauchten die Wähler sehr viel Geduld. Zumindest die Bürger, die ihr Wahllokal in der Obereichsfeldhalle hatten. Denn dort standen teilweise bis zu 50 Leinefelder an, die ihrer Bürgerpflicht nachkommen wollten. Es mussten dort zwei zusätzliche Wahlkabinen eingerichtet werden. Aber auch in anderen Eichsfelder Wahllokalen gab es Warteschlangen, vor allem dort, wo eine ganze Menge Wahlzettel zur Disposition standen. Aber die Wähler blieben geduldig.

Hochrechnung

Einige Wähler sind im Heiligenstädter Wahllokal Villa Lampe gebeten worden, noch einmal schnell ihr Kreuzchen zur Europawahl zu machen, aber draußen vor dem Wahlraum. Das ZDF war dort vertreten, um für die ersten Hochrechnungen zu sammeln. Wer der Bitte Folge leistete, war kurz nach 18 Uhr schon mit seiner Stimme dabei.

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