Uniklinikum Göttingen nimmt Kindern die Angst

Mit den Bären und anderen Plüschtieren lässt sich für Kinder einiges erklären, was in einem Krankenhaus passiert.

Mit den Bären und anderen Plüschtieren lässt sich für Kinder einiges erklären, was in einem Krankenhaus passiert.

Foto: Martin Schutt / Archiv

Göttingen.  Universitätsmedizin Göttingen öffnet wieder das Teddybär-Krankenhaus

Das Teddybär-Krankenhaus öffnet nach der coronabedingten Pause wieder, teilt die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) mit. Nachdem letztes Jahr nur Ferndiagnosen über Briefpost möglich waren, können alle Kuscheltiere nun wieder direkt untersucht und behandelt werden. Das Teddybär-Krankenhaus ist ein Projekt der Medizinstudenten. Sie wollen den Kindern den Umgang mit Krankheit und den Kontakt mit Ärzten spielerisch näherbringen und erleichtern. Wie in einem echten Krankenhaus wird geröntgt und operiert, zudem gibt es eine Apotheke.

Am Montag, 27. Juni, und Dienstag, 28. Juni, behandeln die Teddy-Docs, Medizin- und Zahnmedizinstudierende sowie Azubis der Gesundheitsberufe, mit den Kindern kranke Kuscheltiere. Als Spezialisten aller Fachrichtungen helfen sie gebrochene Flossen, verschluckte Löffel oder eingerissene Tatzen erfolgreich zu kurieren. Vom OP-Saal über eine voll ausgestattete Röntgenstation, Physiotherapie, Zahnklinik und Apotheke bis zum Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber „Christoph 44“ ist das Teddybär-Krankenhaus ein Erlebnis. Dazu gibt es Spiel und Spaß. An den Nachmittagen informiert zudem das Gesundheitsamt von 15 bis 17 Uhr über das Impfen.

Extra aufgebaut wird eine Zeltstadt am Osteingang des Klinikums. Die jeweiligen Vormittage, 8.30 bis 14 Uhr, sind für Kindergartengruppen reserviert, die sich dazu vorab offiziell anmelden müssen. Noch sind für weitere Gruppen, die Interesse an einem Besuch haben, einige wenige Zeitfenster frei. Der Zeitraum ab 14 Uhr ist dann für Privatpersonen geöffnet. Hier ist keine Anmeldung nötig.

Weitere Infos: www.tbkgoettingen.de