25 Jahre Uni Erfurt: Individuell und doch unter einem Dach

Erfurt  Im Jubiläumsjahr etabliert die Universität Erfurt ein neues Logo und zeigt sich damit modern und flexibel

In der Veranstaltung werden die individuellen Logos einzelner Einrichtungen gezeigt.

In der Veranstaltung werden die individuellen Logos einzelner Einrichtungen gezeigt.

Foto: K. Kröger

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Die Universität Erfurt hat gestern erstmals ihr neues Logo vorgestellt. „Nach 25 Jahren war es an der Zeit, einmal zu entrümpeln, was uns nicht gefällt und uns neu einzukleiden“, wie Walter Bauer-Wabnegg als Präsident der Hochschule in die vielbesuchte Veranstaltung einleitete. Von der bisherigen Komposition aus dunkelblauen Halbkreisen nimmt die Universität nun Abstand und wendet sich mit quadratischen Formen einer modernen, jugendlicheren und innovativeren Bildsprache zu.

„Das alte Logo kommt ein wenig freudlos daher und wurde nicht flächendeckend angenommen“, sagt Carmen Voigt, die Leiterin der Hochschulkommunikation und Hauptkoordinatorin des Projekts. „Es war auch immer fraglich, was es überhaupt darstellen soll, hatte eine undeutliche Bildsprache, funktioniert für uns heute nicht mehr und wurde uns seinerzeit auch ‚übergestülpt‘, ohne, dass wir eigene Ideen einbringen konnten“.

Aus diesen Gründen der allgemeinen Unzufriedenheit und mangelnder Identifikation der Universitätsmitarbeiter wurden Franziska Walther und Anka Suckow beauftragt, der Uni ein zeitgemäßeres und passenderes Bild zu geben. In den anderthalb Jahren der Zusammenarbeit ist schließlich ein zunächst einfach erscheinendes Grunddesign herausgekommen, was durch verschiedene Faktoren aber variabel und flexibel ist. Bei der neuen Form handelt es sich um die Grundfläche eines an einen Doktorhut erinnernden, verzerrten schwarzen Quadrates, das je nach Universitätseinrichtung mit einem Quadrat in der zugehörigen Farbe angereichert wird. „So haben wir nun viele individuelle Logos für die Fakultäten und Einrichtungen. Durch die schwarze Grundfläche als visuellen Anker stehen aber alle unter dem Dach der Universität und sind so vereint“, wie die Grafikdesignerin Franziska Walther erklärt, „Damit bekennen wir uns zur Diversität und machen die Unterschiedlichkeit der einzelnen Bestandteile sichtbar“.

Mit dieser Gestaltungvarianz hat die Universität nun nicht nur eine neue Außenwirkung, sondern auch ein bundesweit bisher neues Konzept für die Umsetzung eines Hochschullogos.

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