Inzidenzwert steigt in Erfurt über 165

Red
Corona-Schnelltests bietet das Deutsche Rote Kreuz unter anderem im Sonnenhof in Schloßvippach an. Auch in Erfurt gibt es zahlreiche Anlaufstellen.

Corona-Schnelltests bietet das Deutsche Rote Kreuz unter anderem im Sonnenhof in Schloßvippach an. Auch in Erfurt gibt es zahlreiche Anlaufstellen.

Foto: Jens König

Erfurt.  Weitere 39 Menschen sind in Erfurt bis zum Dienstagmorgen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 7-Tage-Inzidenz stieg über einen entscheidenden Wert an.

Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden laut Gesundheitsamt Erfurt bis Dienstagmorgen 39 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 168,7, am Vortag wurde ein Wert von 163,1 gemeldet. Alles Wichtige zur Corona-Pandemie in Thüringen lesen Sie in unserem Blog.

Die Zahl der als genesen geltenden Menschen in der thüringischen Landeshauptstadt ist am Dienstagmorgen um sechs auf insgesamt 7030 gestiegen. Unverändert ist die Zahl der Todesfälle an oder mit Corona: 242 Personen sind verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 698 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

Ein zusätzlicher Hinweis vom Gesundheitsamt: Die Änderung der Fallzahl, die eine mathematische Differenz im Vergleich zur Meldung des Vortages zeigt, entsteht durch Löschung beziehungsweise Übermittlung an andere Landkreise (Fallabgabe) oder durch Übernahme von anderen Landkreisen (Fallannahme) und wird automatisch vom Robert-Koch-Institut vorgenommen. Danach wird auch der Inzidenzwert neu berechnet.

Derweil hat Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) die Absage des diesjährigen Münchner Oktoberfests kritisiert. „Ich halte das für das falsche Signal. Den Menschen so den Mut zu nehmen, ist verheerend“, sagte er. Denn es gebe durchaus Hoffnung, dass durch Impfkampagne und Teststrategien im Herbst wieder solche Veranstaltungen – wenn auch unter Auflagen – möglich seien.

Bausewein teilte mit, dass die Stadtverwaltung nach wie vor ein herbstliches Volksfest auf dem Domplatz plane. „Es gibt auch keinen Grund, den Weihnachtsmarkt in Frage zu stellen“, sagte er.