Denn das Urlaubsglück ist so nah: Tipps für die Ferienzeit in und um Erfurt

Erfurt.  Endlich Ferien! Doch in die Ferne kann man dieses Jahr coronabedingt entweder virtuell reisen - oder man folgt unseren Tipps für den Fernreise-Ersatz in besonderen Zeiten.

Selbst vor dem Triangelportal des Erfurter Mariendoms kann man den Sommer über abhängen. Symbolfoto: Martin Schutt/dpa

Selbst vor dem Triangelportal des Erfurter Mariendoms kann man den Sommer über abhängen. Symbolfoto: Martin Schutt/dpa

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Für eine Reise nach Afrika oder Venedig, in die Berge oder an die Strände am Mittelmeer, gibt es doch Alternativen! Quasi vor der eigenen Haustür - ganz ohne Ferienstartstau oder massive Störung der eigenen CO2-Bilanz. Denn schließlich wusste es Goethe schon, dem der einleitende Satz zugeschrieben wird, der sich so fortsetzt: „Lerne nur das Glück ergreifen. Denn das Glück ist immer da“.

Urlaub gibt es dieses Jahr coronabedingt nur mit Einschränkungen: Vom limitierten Strandzugang bis zur Maskenpflicht im Restaurant. Da kann man sich doch wenigstens die lange Anreise sparen - ohne nur auf Balkonien oder in Bad Meingarten zu verbleiben - und da hat Erfurt einiges zu bieten in Stadt und Umland. Statt an der Copacabana auf Abstand zu gehen, lädt beispielsweise das Strandbad Stotternheim ein. Ein (Klein-)Venedig liegt gleich ums Eck, auch wenn Gondolieri als Fotomotiv fehlen, warten Hein Blöd und Käpt’n Blaubär geduldig, einmal abgelichtet zu werden.

Wer es sportlich mag, muss nicht nach Hawaii, um Wellen zu reiten: Auf dem Wakeboard können Wassersportler auch am Nordstrand eine gute Figur machen. Wer hoch hinaus will, der findet vielleicht im Kletterpark in Hohenfelden sein Glück.

Nicht jede Safari soll erfolgreich sein in Afrika: Mancher ist schon tagelang unterwegs gewesen, ehe er beispielsweise einen Löwen vors Objektiv bekam. Kein Vergleich zum Thüringer Zoopark am Roten Berg. Hier gelingt es unter Garantie, Elefant, Löwe und Nashorn zu sichten. Statt eines Leoparden machen die Geparden und statt eines afrikanischen Büffels auch die Bisons etwas her, um die „Big Five“ zu komplettieren.

Wir haben aber noch mehr Tipps für entspannte Reiseziele: Die Rote Wand in Gispersleben statt Ayers Rock in Australien, das Gelände rund um den Kika/MDR ersetzt die Reise nach Hollywood und statt einer Schwedentour müssen dieses Jahr die Köttbullar beim schwedischen Möbelhaus einfach mal reichen. Statt einer Amazonas-Reise empfiehlt sich allemal ein Besuch im Naturkundemuseum, anstatt im Trevi-Brunnen in Rom lässt sich auch im Angerbrunnen eine Münze versenken, statt Sanssouci lädt eine Radtour zum Schloss Molsdorf ein und Ersatz für die Blumeninsel Mainau ist der Egapark auf jeden Fall.

Was man da alles sparen kann! Gewiss genug, um im nächsten Jahr ganz und gar ferne Ziele ins Auge zu fassen. Und es bleibt mehr Zeit, sich ordentlich auf Urlaub 2021 vorzubereiten. Wir jedenfalls wünschen Ihnen allen schöne Ferien!

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