Diskussion zum Hochwasserschutz im Erfurter Osten

Holger Wetzel
Büßleben nach einem Starkregen im September 2014 (Archiv-Foto).

Büßleben nach einem Starkregen im September 2014 (Archiv-Foto).

Foto: Anja Derowski

Erfurt.  Bürgerinitiative aus dem Erfurter Osten fordert in offenem Brief mehr Anstrengungen: „Lippenbekenntnisse vor Wahlen zum zunehmend wichtigen Thema Starkregenrisiko reichen nicht“,

Mehr Anstrengungen zum Hochwasserschutz hat die Bürgerinitiative (BI) aus dem Erfurter Osten gefordert. Mit einem offenen Brief an die Verwaltung und Fraktionen, der auch von Bürgermeistern und Ortsteilräten aus den östlichen Ortsteilen unterzeichnet wurde, soll die Diskussion über Vorsorgemaßnahmen neu angestoßen werden. „Lippenbekenntnisse vor Wahlen zum zunehmend wichtigen Thema Starkregenrisiko reichen nicht“, heißt es in dem Brief. „Es müssen Handlungen folgen.“ Die verheerenden Hochwasser im Westen Deutschlands im Juli hätten die Gefahr von Sturzregen neuerlich vor Augen geführt. Solche Vorfälle, wie auch die Starkregen-Hochwasser von 2013 und 2014 im Erfurter Osten, sollten nicht nur betroffen machen, sondern auch zum Handeln führen, heißt es.

Erfurt und viele Ortsteile seien einer mittleren bis hohen Gefahr bei Sturzfluten ausgesetzt. Im Gegensatz zu anderen Kommunen verfüge Erfurt aber noch nicht einmal über eine Starkregen-Gefahrenkarte. Von einer Gesprächsrunde mit Politikern und Verantwortlichen nächste Woche erhofft sich die BI die Vertiefung der Diskussion.

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