Farbtupfer am Straßenrand in Gispersleben

Lydia Werner
| Lesedauer: 2 Minuten
Einigen der 24 Betonsteine am Rand der Bernauer Straße verpassten Kinder aus der Gisperslebener Grundschule eine farbige Bemalung: Juno, Benjamin, Sarah, Alina und Mathilda gehörten zu den jungen Künstlern der 4a.

Einigen der 24 Betonsteine am Rand der Bernauer Straße verpassten Kinder aus der Gisperslebener Grundschule eine farbige Bemalung: Juno, Benjamin, Sarah, Alina und Mathilda gehörten zu den jungen Künstlern der 4a.

Foto: Lydia Werner

Gispersleben.  Mit Bauzaunfeldern abgesichert, verschönerten Kinder der Klasse 4a aus Gispersleben ursprünglich graue Betonsteine am Rand des Gewerbegebiets.

Ursprünglich fanden die 24 mausgrauen Betonsteine vor ein paar Jahren ihren Platz an der Bernauer Straße im Gewerbegebiet, am östlichen Rang von Gispersleben, um das Wildparken von großen Fahrzeugen zu verhindern. Graffitischmierereien auf den würfeligen Steinen brachten Isolde Turner jetzt auf die Idee, die Seiten der Betonsteine zu bemalen.

Klasse 4a arbeitet geschützt von städtischen Bauzäunen

Für die Bundesgartenschau, aber auch für die nächsten Jahre sind die Steine demnächst alle bunt verziert. Ortsteilbürgermeisterin Anita Pietzsch, die künstlerisch aktive Anette Hilpert, Ideengeberin Isolde Turner und Lehrerin Daniela Kieke organisierten alles, was dafür gebraucht wurde. Von Genehmigungen über weitere Mitstreiterinnen, Sponsoren qualitativ guter Fassadenfarbe bis hin zu Bauzäunen zum Schutz der jungen Maler aus der Klasse 4a, die am Donnerstag Hand anlegten an einigen der insgesamt 24 Betonsteine entlang der Nordseite der Bernauer Straße.

Blumen, Planeten und Jahreszeiten als farbenfrohe Motive

„Die Klasse 4a hat ihr Abschlussprojekt daraus gemacht“, erklärt Klassenlehrerin Daniela Kieke. Zunächst hatte sie die Aktion mit Mathe verknüpft und die Kinder Modellwürfel basteln lassen. Dann dienten diese bunt gestaltet als Vorlage für die Mädchen und Jungen, um die großen Würfel an der Straße zu bemalen. „Nicht allein mit Blumenmotiven, die Buga ist ja im Oktober vorbei, die Steine sollen ein paar Jahre länger wirken.“ Planeten oder Jahreszeiten sind beispielsweise Themen. Toll findet die Lehrerin, dass die Stadt Bauzäune zum Schutz der Kinder stellte und „Car Design“, die Firma auf der gegenüberliegenden Straßenseite ihre Toiletten für den arbeitsreichen Vormittag anbot.

Buga-Logo findet auch seinen Platz am Rand des Gewerbegebietes

Einen himmelblauen Untergrund tupfte Anette Hilpert am gleichen Tag auf einen Stein. Das Buga-Logo sollte auch noch seinen Platz finden. Die nicht gerade preiswerten Fassadenfarben spendierten der Gisperslebener Malerbetrieb Ingo Wagner, die Prosol GmbH und die Maler-GmbH Farbenfroh. Da bleiben noch jede Menge Farben für weitere Vorhaben.