FC Rot-Weiß Erfurt besiegt Wacker Teistungen im Landespokal 7:0

Teistungen  Einen hohen Auswärtssieg hat Regionalligist Rot-Weiß Erfurt im Eichsfeld geholt. Verbandsligist Wacker Teistungen scheidet damit aus dem Landespokal aus. RWE-Trainer Brdaric fordert dennoch mehr Zielstrebigkeit.

Die Spieler des FC Rot-Weiß Erfurt danken den ins Eichsfeld mitgereisten Fans.

Die Spieler des FC Rot-Weiß Erfurt danken den ins Eichsfeld mitgereisten Fans.

Foto: Frank Steinhorst

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Fußball-Regionalligist FC Rot-Weiß Erfurt hat sich ohne Probleme für die dritte Runde des Landespokals qualifiziert.

Doch trotz des Ergebnisses von 7:0 (2:0) beim eichsfeldischen Verbandsligisten FC Wacker Teistungen war RWE-Trainer Thomas Brdaric mit der Offensivleistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. „Das war in der ersten Halbzeit fahrlässig“, bemängelte der ehemalige Nationalspieler den Chancenwucher, den seine Elf vor dem Seitenwechsel vor 750 Zuschauern hinlegte.

„In der Pause habe ich meinen Offensivkräften deutlich gesagt, dass das so nicht funktionieren kann“, verriet Brdaric nach dem Abpfiff. Zwar hatte Sinisa Veselinovic den Favoriten, der bereits in der ersten Runde im Eichsfeld gastierte und dort den 1. SC Heiligenstadt mit 5:0 bezwungen hatte, schon in der 18. Minute mit 2:0 nach vorne gebracht, nachdem zuvor Danilo Dittrich per Fernschusstreffer erfolgreich war (7.). Doch anschließende Erfolgserlebnisse sollten den Rot-Weißen trotz häufiger Überzahl auf den Flügeln und jeder Menge recht ungehinderter Flanken nicht gelingen. „Da muss man vor dem Tor entschlossener und rigoroser sein“, bemängelte Brdaric.

Jannick Theißen erlebt sein Debüt im Erfurter Tor

Vor allem Veselinovics Sturmpartner Velimir Jovanovic drohte gegen den Kontrahenten aus der Verbandsliga zum Ritter von der traurigen Gestalt zu werden. Der Routinier vergab einige günstige Gelegenheiten, und als er in der 22. Minute zum vermeintlichen Erfurter 3:0 traf, da hob der Assistent die Fahne – Abseits.

Kurz vor dem Ende sollte Erfurts Nummer 36 aber doch noch sein individuelles Erfolgserlebnis feiern können. Nachdem er zwar zum Abschluss kam, aber zuvor regelwidrig angegangen worden war, versenkte Jovanovic höchstselbst den fälligen Foulelfmeter zum 6:0 für RWE (88.). Der eingewechselte Marcel Bär sorgte in Minute 90 für den Endstand. Zuvor hatten bereits der ebenfalls von der Bank gekommene Burim Halili nur wenige Momente nach seiner Einwechslung (67.) sowie RWE-Kapitän Rico Gladrow (70.) eingenetzt.

Sein Debüt im Erfurter Tor feierte der erst vor wenigen Tagen von Fortuna Düsseldorf verpflichtete Jannick Theißen. „Er hat zweimal sehr gut pariert“, lobte Brdaric den Keeper, der seine neue Elf kurz vor der Pause zweimal vor dem 1:2 bewahrte.

Einen abgefälschten Freistoß von Teistungens Spielmacher Michal Wolanski fischte Theißen noch aus dem rechten Winkel (39.) und zeigte sich danach auch gegen den frei vor ihm auftauchenenden Markus Göbel per Fußabwehr auf dem Posten (42.). Einmal verschätzte sich der 21-Jährige beim Herauslaufen (85.), machte seinen Fauxpas aber im Nachsetzen wieder gut.

„Im Fußball kann man nicht dopen“ - Thomas Brdaric zu Gast bei „Hollitzer trifft“

FC Carl Zeiss Jena siegt im Landespokal mühelos mit 5:0

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren