FC Rot-Weiß Erfurt erzielt beim Berliner AK leistungsgerechtes 1:1

Berlin  Der FC Rot-Weiß Erfurt hat im Auswärtsspiel gegen den Berliner AK viele Chancen, am Ende steht aber ein 1:1. Laut Trainer Brdaric gingen die Thüringer mit den Möglichkeiten fahrlässig um.

Velimir Jovanovic scheitert mit diesem Schuss in der 90. Minute am Querbalken.

Velimir Jovanovic scheitert mit diesem Schuss in der 90. Minute am Querbalken.

Foto: Frank Stelnhorst

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Im Duell zweier im bisherigen Saisonverlauf vieles schuldig bleibender Klubs hat der FC Rot-Weiß Erfurt beim Berliner AK ein leistungsgerechtes 1:1 (0:1) erreicht. Trainer Thomas Brdaric sah für sein Team gar ein leichtes Chancen-Plus: „Doch wieder einmal sind wir mit unseren Möglichkeiten zu fahrlässig umgegangen.“

Brdaric hatte seine Startelf gegenüber dem torlosen Remis von Rathenow auf zwei Positionen geändert. Für Rüdiger und Jovanovic rückten David Vogt und Rico Gladrow ins Team. Die Erfurter formierten sich in einer 4-4-1-1-Grundaufstellung. Unter der guten Leitung von Referee Florian Lechner sahen 593 Zuschauer ein zunächst ausgeglichenes Spiel. In Minute 13 bot sich für Selim Aydemir die erste Möglichkeit zur Führung. Der Linksfuß zögerte im Abschluss ein wenig zu lange - Berlins Keeper Kühn konnte so zur Ecke klären. Das Spiel der von Interimscoach Mounier Raychouni - Ersan Parlatan war nach der jüngsten 2:4-Niederlage gegen die VSG Altglienicke entlassen worden - betreuten Berliner wirkte insgesamt zwar gefälliger. Die besseren Möglichkeiten hatte aber Rot-Weiß. Dittrich (23.) und Gladrow (herrliche Direktabnahme/29.) verzogen knapp. Ein Kopfball von Lela strich knapp am Pfosten vorbei. Dann Glück, als nach einem schönen Berliner Spielzug die Attacke von Surek an Cakmak nicht geahndet wurde (36.). Unmittelbar vor Pausenpfiff dann aber doch die kalte Dusche, als Brandt einen Küc-Eckstoß in den linken Torwinkel zur Berliner Führung einköpfte.

Unverändert schickte Brdaric sein Team in die zweite Halbzeit. Die nächste Viertelstunde sah man feldüberlegene Erfurter und zu fahrlässig mit ihren Kontermöglichkeiten umgehende Berliner. Ausnahme: Nach deren schönstem, über sechs Stationen laufenden Angriff strich Oschmanns Schlenzer um Zentimeter am linken Torwinkel vorbei. Brdaric brachte nach einer Stunde Ali Abu-Alfa für den angeschlagenen Vogt - was sich als Glücksgriff erweisen sollte. Der flinke Dribbler sorgte am linken Flügel für Gefahr. Als eine Art von Generalprobe köpfte der bis dahin überhaupt nicht in Erscheinung getretene Sinisa Veselinovic Abu-Alfas Linksflanke an die Latte (76.). Nur zwei Minuten später klappte sein Abschluss besser. Mit der Brust drückte der baumlange Angreifer die nächste Eingabe von Abu-Alfa zum Ausgleich ein. Jetzt wollte Brdaric noch mehr und wechselte mit Marc-Frank Brasnic und Velimir Jovanovic zwei weitere Angreifer ein. Rot-Weiß drängte auf den Sieg. Lela rauschte knapp an einer Aydemir-Flanke vorbei. Schließlich scheiterte der starke Jovanovic zum zweiten Mal am Gebälk (90.). „Wir haben bis zum Ende alles versucht. Auf diese Leistung lässt sich auf jeden Fall aufbauen“, so Brdaric.

Das könnte Sie auch interessieren:

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.