Gemälde aus Domschatz stehen zum Verkauf

Erfurt.  Gemälde, Grafiken, Radierungen und Medaillen aus dem Domschatz sollen am Sonntag verkauft werden.

Der Eingang zum Kreuzgang neben dem Christopherus-Wandbild im Dom: Dahinter sollen die Kunstwerke verkauft werden.

Der Eingang zum Kreuzgang neben dem Christopherus-Wandbild im Dom: Dahinter sollen die Kunstwerke verkauft werden.

Foto: Marco Kneise / TA

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Das Domkapitel hat sich dafür entschieden, sich von elf Gemälden, Grafiken, Radierungen sowie einer größeren Anzahl von Gedenkmedaillen zu trennen, die im Domschatz verwahrt werden und keinen direkten religiösen Inhalt oder Bezug zum Erfurter Dom oder dem Christentum haben. Das geht aus einer Mitteilung des Bistums Erfurt hervor. Durch Schenkungen und Erbschaften seien sie in den Domschatz gekommen, heißt es.

Da derzeit vom Domkapitel vor allem für die Restaurierung des Triangelportals der Betrag von 1,4 Millionen Euro aufgebracht werden muss, habe sich das Domkapitel zu dieser Aktion entschieden. Es liegen für die Gemälde, Grafiken und Radierungen Schätzungen durch einen Sachverständigen vor. Die Medaillen werden in vier Kategorien angeboten.

Die Kunstwerke und Medaillen können am zweiten Adventssonntag, dem 8. Dezember, in der Zeit von 12.15 bis 13.30 Uhr im Kreuzgang des Domes in Augenschein genommen werden. Der Zugang zum Kreuzgang und Kapitelsaal ist durch den Dom und durch das Portal unter dem Christopherus-Gemälde möglich.

Interessenten werden gebeten - für die Kunstwerke und Medaillen - am Ausgang des Doms ihren Geldbetrag zugunsten des Triangelportals zu übergeben.

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