Vor Baumfällungen: Gemeinsamer Gang durch Petersberg-Wäldchen in Erfurt

Die Stadt will 82 Bäume im Wäldchen fällen, Der BUND sieht keine Notwendigkeit. Nun soll eine gemeinsame Begehung stattfinden.

Das Wäldchen –  hier in der Bildmitte – sorgt derzeit für aufgeregte Diskussionen zwischen Umweltschützern und der Stadt.

Das Wäldchen – hier in der Bildmitte – sorgt derzeit für aufgeregte Diskussionen zwischen Umweltschützern und der Stadt.

Foto: Buga 2021

In einer gemeinsamen Begehung am Donnerstag wollen Vertreter der Stadtverwaltung und des BUND sich im Wäldchen auf dem Petersberg über die Notwendigkeit von der Fällung von Bäumen in dem Geschützten Landschaftsgebiet austauschen. Die Stadt hatte noch in der vorigen Woche aufgelistet, dass noch in diesem Jahr beginnend, spätestens jedoch im Januar, etwa 82 Bäume gefällt werden sollen. An zehn weiteren Bäumen fänden Kronenpflegemaßnahmen statt und würde Totholz entnommen. Fünf Bäume würden sehr stark eingekürzt. Der BUND hingegen sieht laut einem Gutachten, das der Verband am Freitag veröffentlichte, keine Notwendigkeit, überhaupt Bäume zu fällen. Durch das Wäldchen soll auch der Bastionskronenpfad führen.

Neues Gutachten sieht keinen Grund für Fällungen im Erfurter Petersberg-Wäldchen

Abgestorbene Bäume werden in und um Erfurt gefällt - auch auf dem Petersberg

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