Motive in Erfurt unerschöpflich

Erfurt.  Erfurter Motive in Aquarellen hat die Arnstädter Künstlerin Dagmar Lüke als Kalender herausgegeben.

Mit dem Fotoapparat unterwegs war die Arnstädter Künstlerin Dagmar Lüke, um Motive für ihren zweiten Erfurt-Kalender zu finden. Für das Titelblatt  wählte sie das bunte Treiben auf der Krämerbrücke. 

Mit dem Fotoapparat unterwegs war die Arnstädter Künstlerin Dagmar Lüke, um Motive für ihren zweiten Erfurt-Kalender zu finden. Für das Titelblatt wählte sie das bunte Treiben auf der Krämerbrücke. 

Foto: Lydia Werner

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Mit ihrem Fotoapparat ausgerüstet, hat sich Dagmar Lüke auch in diesem Jahr wieder in Erfurt auf Motivsuche begeben. Von den schönsten Motiven hat sie Aquarelle gemalt und daraus ihren zweiten Erfurt-Kalender gestaltet. Das bunte Treiben auf der Krämerbrücke wählte sie für das Titelblatt.

Die Künstlerin sitzt am liebsten in ihrer Küche am Tisch, um zu malen. Dort findet sie das beste Licht, und gemütlich ist es auch. Manchmal arbeitet sie an der Staffelei im Atelier. Für den Kalender 2020 war sie nicht mehr nur in der Erfurter Altstadt unterwegs. Auch Bismarck-Turm und Egapark sind verewigt. Die Streifzüge und Entdeckungen, die sie macht, bereiten ihr großen Spaß. Schon bei der ersten Auflage für das aktuelle Jahr war ihr klar, einen Kalender für 2020 möchte sie unbedingt herausgeben. Weil die Motive in Erfurt unerschöpflich sind. „Dom und Krämerbrücke dürfen nicht fehlen“, sagt Dagmar Lüke. „Doch vom Dom ist in diesem Kalender nur ein Stück zu sehen – in der Ansicht der Severikirche vom Petersberg aus“, erklärt sie. Und die Krämerbrücke war im ersten Erfurt-Kalender von der Rathausbrücke aus im Bilde. Im neuen Motiv steht der Beobachter mitten im bunten Gewimmel.

Der Kalender ist in den Buchhandlungen Peterknecht, Hugendubel, Stapp und in der Erfurt-Information am Benediktsplatz zu haben. Zudem ist die Künstlerin mit einem Stand im Arnstädter Rathaus beim Bachadvent vom 29. November bis 1. Dezember vertreten.

Dagmar Lüke, Jahrgang 1974 und seit 2007 freischaffende Malerin, lernte Porzellanmalerin bei Schierholz in Plaue sowie in Oberfranken und Rudolstadt. Einige Jahre arbeitete sie auch in diesem Beruf. Gemalt aber hat sie schon als Kind. Selbst am Frühstückstisch lagen Block und Stift immer bereit. Zehn Jahre lang hat sie sich in einem Zeichenzirkel in unterschiedlichen Techniken probiert und festgestellt, dass sie Aquarelle bevorzugt.

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