Ruheständler benötigen W-Lan - Hotspots für Erfurter Seniorenclubs

Erfurt  Um mit den Kindern und den Enkeln per Videotelefonie zu kommunizieren, braucht es nicht nur Smartphone- und Tablet-Kurse - die Erfurter Senioren benötigen in ihren Clubs dringen W-Lan.

Die Senioren wurden geschult und haben nun keine Berührungsängste mit der neuen Technik mehr. Jetzt fehlt nur nur W-Lan. Symbolfoto: imago

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Die Erfurter Seniorenclubs sollen mit freiem W-Lan ausgestattet werden. Das fordert die Stadträtin Karola Stange (Linke). Sie kündigte einen Stadtrats-Antrag an, der die Verwaltung beauftragen würde, nach Möglichkeit W-Lan-Hotspots in den Seniorenclubs einzurichten.

Dort habe es bereits sehr gut angenommene Smartphone- und Tablet-Kurse gegeben. „Die Senioren möchten das Erlernte praktisch, täglich und mit Unterstützung der Mitarbeiter der Seniorenclubs nutzen“, sagt Stange. „Dies ist derzeit leider nur sehr eingeschränkt möglich.“

Dabei gehe es auch um die Teilhabe der Senioren an der Welt der neuen Medien. Alles, was Menschen miteinander vernetzt, schütze vor Einsamkeit. „Die Digitalisierung ermöglicht es Senioren, im Alter mobil zu bleiben und sich den Alltag zu erleichtern“, sagt Stange. Die Berührungsängste mit der neuen Technik seien bei den Schulungen in den Seniorenclubs abgebaut worden. Nutzungsbeispiele seien die Videotelefonie mit den Kindern und Enkelkindern, das Finden der nächstgelegene Apotheke oder das geistige Fithalten mit Hilfe von digitalen Spielen.

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