Stadt Erfurt geht von Start der Außengastronomie am 22. Mai aus

Erfurt.  Erfurt verzichtet auf Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Zur Minderung der Folgen der Coronakrise erlässt die Stadt Erfurt den Gastronomen die Sondernutzungsgebühren für ihre Außengastronomie. Diese Regelung gelte bis Jahresende, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Die Restaurants, Gaststätten und Cafés hätten „riesige Umsatzausfälle“, da sei der Verzicht ein städtischer Beitrag, um die hiesige Wirtschaft zu unterstützen, erklärte Erfurts Finanz- und Wirtschaftsbeigeordneter Steffen Linnert.

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Linnert und Andreas Horn, Beigeordneter für Sicherheit und Umwelt, gehen davon aus, dass die Gastronomen ihre Außenbereiche am 22. Mai wieder öffnen werden. Dieses Datum hatte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) in seinem Drei-Stufen-Plan für Lockerungen genannt. Tische und Stühle können dann aber nur mit deutlich größerem Abstand aufgestellt werden. In einer Beispielrechnung gehen Gastronomen von einem Gast auf ungefähr neun Quadratmetern Fläche aus. Vor der Corona-Krise sei das Verhältnis in etwa eins zu eins gewesen.

Deshalb will die Stadtverwaltung den städtischen Gastronomen den Angaben zufolge eine Chance auf größere Bereiche für ihre Außenbewirtschaftung bieten. Voraussetzung sei, dass keine Rettungs- oder Fußwege versperrt werden. Denkbar sei auch, dass Tische und Stühle vor benachbarte Einzelhandelsgeschäfte gestellt werden, wenn deren Betreiber damit einverstanden sind, hieß es.