Dachwiger danken auf Schwedisch

Dachwig.  Das ganze Dorf strengt sich beim Weihnachtsbaumweihwurf an. Mit dem ersten Preis soll der Schulhof umgestaltet werden.

Die Grundschulkinder bedanken sich auch auf schwedisch mit "tack tack".

Die Grundschulkinder bedanken sich auch auf schwedisch mit "tack tack".

Foto: Victoria Augener

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Was ein Dorf für eine kleine Schule schafft, schafft keine große Stadtschule für sich selbst. Diesen Eindruck hat Petra Pytel, nachdem sie viele Dachwiger bewegt hat, sich bei der „Knut-Baumweitwurf-Meisterschaft“ zu beteiligen. Als Mutter eines der Schulkinder hatte Pytel eigentlich gehofft, mit einer der hinteren Platzierungen einen Geldpreis für die Schule zu gewinnen. Mit dem sportlichem Einsatz des ganzen Dorfes wurde daraus der erste Platz und 3000 Euro.

Am Wochenende soll das ganze Dorf leer gewesen sein. Die Einwohner hatten vor dem Ikea-Einrichtungshaus eine Schlange gebildet, um ihr Glück mit den Weihnachtsbäumen zu versuchen. In einer Woche wurden so viele Menschen mobilisiert, dass die Grundschule Dachwig mit großem Abstand gewann. Insgesamt hatten 139 Thüringer Schulen teilgenommen, sagt Dirk Sloniowski vom Möbelhaus.

Nun soll das Geld in den Schulhof investiert werden. Aus der asphaltierten Fläche soll ein kindgerechter Außenbereich werden. Ein Bolz-Tor und Sitzmöglichkeiten stehen auf der Wunschliste. Man erhoffe sich mehr Investitionen, sagt Bürgermeister Volker Aschenbach (SPD). Der Einsatz der Dachwiger sei auch als Appell an den Kreis als Schulträger gemeint, mehr für die Einrichtung zu tun.

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