Guten Morgen, Kreis Gotha: Die Stadthalle wäre besser geeignet

Gotha  Wieland Fischer hofft auf schnell eingespielte Abläufe im Impfzentrum in Gotha.

Wieland Fischer, Leiter der Lokalredaktion Gotha

Wieland Fischer, Leiter der Lokalredaktion Gotha

Foto: Patrick Krug / TLZ

Endlich hat auch im Landkreis Gotha das Impfen gegen das Covid-19-Virus begonnen. Am Mittwoch, 13. Januar, haben die Ersten in der Kastanienallee die schützende Injektion erhalten.

Ursprünglich sollte es damit gut 14 Tage eher losgehen, noch vor dem Jahreswechsel. Über die Verzögerung jetzt zu lamentieren, hilft wenig, ebenso nicht die aktuelle bundesweite Debatte, warum nicht frühzeitiger in noch größerem Stil Impfstoff geordert worden ist. Der Blick geht nach vorne.

Ort und Handhabung ließen zu wünschen übrig

Eine Frage sei aber gestattet. Warum ist als Impfzentrum ein leerstehendes Gebäude mit all seinen Problemen, fehlender Barrierefreiheit, ohne ausreichend Parkplätze ausgewählt worden? Darüber kann sich unser Leser Wolfgang Falk aus Friedrichroda nur wundern. „Es hätte nicht schlechter ausgewählt werden können“, findet er. All dem werde noch die Krone aufgesetzt, weil noch eine Klingel installiert werden müsse. „Das im Jahr 2021!“, schreibt er.

Ebenso wenig tragbar sei, dass die Security Rollstuhlfahrer in die Impfpraxis tragen müsse. Falk verweist darauf, dass die Sicherheitsleute dann ihre ursprüngliche Aufgabe nicht wahrnehmen könnten.

Er frage sich, warum beispielsweise die Stadthalle Gotha nicht als Impfzentrum ausgewählt worden sei. Dort wären Barrierefreiheit und Parkplatzanbindung gegeben. Die Stadthalle würde außerdem Platz bieten, um im großen Stil impfen zu können. - So denn ausreichend Impfstoff vorhanden ist. Es bleibt die Hoffnung, dass sich der schnell einstellt und die Impfabläufe bald einspielen.